Nach den Sommerferien starteten die Kinder und das Team gut gelaunt in einer neuen Gruppenkonstellation. Viele Kinder wechselten zur Gruppe Zwirbelwind und neue Kinder wurden eingewöhnt. 
Endlich war das Wetter sommertauglich, sodass die Gruppen den Garten regelrecht einnahmen. Die Kinder assen im Garten auf einer Decke ihren Zvieri, plantschten mit Wasser und genossen die Sonne reichlich. 
Mit dem Newsletter und den Rückblick der letzten Monaten möchten wir Sie in unseren Alltag eintauchen lassen. Viel Spass beim Lesen! 

 
 

News der Leitung

Liebe Eltern

Die Coronaregeln in der Chinderinsle Barabu wurden etwas aufgelockert und wir konnten den Alltag der Kinder ein wenig normalisieren. So legten wir an Randzeiten wieder vermehrt die Gruppen Seepferdli und Seesterne zusammen, um die jeweils andere Gruppe zu erkunden. Das eine oder andere Ritual wie Zähneputzen wurde wieder als fester Bestandteil in den Gruppen umgesetzt. Wir freuen uns und hoffen darauf, zeitnah die bestehenden Regeln aufzuheben. 

Auf Ende Juli haben wir Petra Šenija (Geschäftsleitung), Eliane Haller (Gruppenleiterin Zwirbelwind), sowie Melanie Rémy (Gruppenleiterin Seepferdli) verabschiedet, welche nach vielen Jahren eine berufliche Veränderung anstreben wollten. Yasemin Künzli (Gruppenleiterin der Seesterne), welche im Oktober 2021 ihr erstes Kind erwartet, haben wir per Ende August verabschiedet. Wir wünschen allen viel Glück auf ihrem weiteren Weg.  

Somit startete das Team nach den Sommerferien in einer neuen Gruppenkonstellation. Die Mitarbeitenden konnten sich gut einarbeiten und freuen sich auf die kommenden Monate mit den Kindern. Die vielen Veränderungen bringen immer wieder neuen Wind in ein Team und geben die Chance, alt eingesessene Strukturen zu überdenken und neue Ziele für die Zukunft zu setzten.  

 

News aus den Gruppen

Die Kindergruppen waren im Bastelfieber. Sie dekorierten die Gruppenzimmer sommerlich, wobei die Kinder fleissig mithalfen. Am Abend wurde die gebastelten und teils aufgehängten Dekorationen gerne den Eltern präsentiert. Die Seepferdli trumpften mit gebastelten Wassermelonen auf, die an der Decke hingen. Die Seesterne dekorierten ihre Fenster mit einer sommerlicher Malerei mit Enten, und die Zwirbelwind-Gruppe gestaltete fleissig die Abschiedsgeschenke der künftigen Kindergarten-Kinder.

 

Im Juni war viel los in der Chinderinsle Barabu. Die Umgewöhnungen von den kleineren Kinder in die Gruppe Zwirbelwind standen an. Die Kinder aus der Gruppe Seesterne und Seepferdli konnten täglich für ein paar Stunden die größeren Kinder der Gruppe Zwirbelwind besuchen. Eine für die Kinder bekannte Bezugsperson war bei den Umgewöhnungen präsent und begleitete die Kinder in dieser sensiblen Phase. Die Kinder lernten Stück für Stück die neuen Betreuungspersonen, Kinder und die Räumlichkeiten kennen. Vor allem die neuen Räumlichkeiten und die Spielsachen nahmen sie genau unter die Lupe. Die Zwirbelwind-Kinder freuten sich riesig über den Besuch und halfen dabei, dass sich die jüngeren Kinder wohl fühlten und in ihr Spiel integriert wurden.

Neben den Umgewöhnungen widmeten sich die Gruppen noch ihren Themen. Die Gruppe Seesterne beschäftigte sich mit dem Thema Sommer, indem sie im Garten Blumen und Kräuter anpflanzte. Jeden Tag beobachteten die Kinder das Beet und gossen reichlich Wasser hinein, damit das Gepflanzte gedieh. Die Kinder zeigten grosses Interesse am Thema Wetter. Dieses Thema wurde direkt von den Betreuungspersonen mit den Kindern aufgenommen. So schafften sie einen Wetterkalender und eine Wetteruhr an, die nun zum morgendlichen Ritual dazuzählen. 

Die Gruppe Seepferdli beschäftigte sich mit dem Thema Wasser. Natürlich hatten sie vorher mit Petrus Kontakt aufgenommen, damit das Wetter dementsprechend regnerisch werde…;-) Bei Spaziergängen und im Garten sprangen die Kinder in die Pfützen und genossen sichtlich die „Plantscherei“. Am Experimentieren zeigten die Kinder grosses Interesse. Sie entwickelten ein Ritual, indem sie als erstes einen Eimer voll Wasser, eine Schaufel Sand und eine Handvoll Steine in einen Topf leerten und so ihren Zauberbrei zubereiteten. Je brauner das Wasser wurde, umso toller fanden die Kinder ihre Zauberei. Ein Angebot, an welchem die Kinder grosse Freude zeigten, war das Experimentieren mit Eiswürfeln, welche sie mit Lebensmittelfarbe färbten und danach zuschauten, wie sie zu farbigem Wasser schmolzen.

Die Zwirbelwind-Gruppe zeigte grossen Bewegungsdrang. So verwandelte sich das eine oder andere Gruppenzimmer in ein Gumpizimmer, damit sich die Kinder reichlich bewegen konnten. Bewegungseinheiten wie „Bodehöckerlis“ und Kindertanzen integrierten sich vermehrt im Kitaalltag. Die künftigen Kindergartenkinder tauchten nach ihrem Bewegungsdrang vertieft in verschiedene Rollenspiele hinein. So begann es an einem Tag mit einer netten Katzenfamilie, die sich im Schlafzimmer verkroch, und am nächsten Tag waren die Kinder ein böses Wolfsrudel, das sich im Esszimmer versteckte.

 

Im Juli stand das Motto ganz unter dem Thema Abschied. Die grösseren Kinder der Gruppe Zwirbelwind verabschiedeten sich von der Chinderinsle Barabu, da sie in den Kindergarten übertraten. Diese Abschiede waren immer wieder aufs neue emotional. Viele der Kinder waren seit einigen Jahren im Barabu. Durch ein spezielles Ritual wurden die Kinder auf den Austritt vorbereitet. Jedes Austrittskind bekam einen Ballon, beklebt mit seinem Foto. Jeden besuchten Tag durfte der Ballon etwas weiter in den Himmel hochsteigen. Das Highlight des letzten Tages war es, dass jedes Kind seinen Luftballon mit einem spitzen Gegenstandes kaputt machen konnte. Der laute Knall - ein beeindruckendes Symbol für das Ende eines Lebensabschnittes. 

 

Chinderinsle Barabu

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