Einen Blick zurück in den Herbst und auch in unsere Barabu-Backstube. Apfeljalousie sieht nicht nur toll aus, es schmeckt auch traumhaft. Dieses einfache Rezept ist schnell in der Zubereitung. Gerne dürfen sich die Eltern bei der Zwirbelwindgruppe das Rezept dazu abholen und nachbacken. Mit einem Klecks Schlagrahm und Vanilleglace, passt es auch sehr gut in die Weihnachtszeit!

News der Leitung

Liebe Eltern

Personelles

Zu unserem Aushilfspool stossen per 1.12.2020 Frau Bettina Brun und per 1.1.2021 Frau Suzana Mijalovic und Frau Céline Dattoli dazu. Nun hoffen wir sehr, dass wir mit den neuen Frauen im Springerpool die herausfordernde Corona-Zeit personell gut abdecken und auffangen können.

Ferienplanung und Abwesenheit

Damit wir möglichst optimal planen können, bitten wir Sie, uns über Ferienabwesenheiten und/oder kurzfristige Abwesenheiten Ihres Kindes frühzeitig zu informieren.

 

News aus den Gruppen

Auf der Gruppe Zwirbelwind war schon in den Sommerferien viel los. Auf dieser Gruppe wurde viel verändert, ja so viel, dass die Kinder im August dachten, sie seien in einer neuen Kita. Jedoch gab es nur ein neues Outfit. Die Wände wurden gestrichen, neues Mobiliar und neue interessante Spielnischen entstanden. So wanderte auch der Essbereich ins Gumpizimmer und wurde vielseitig umfunktioniert. Auch der Schlafraum wurde durch kleine Häuschen zu einem gemütlichen Rückzugsort. Zudem gab es gleich noch ein neues Team dazu mit den Gruppenleiterinnen Eliane und Maria, den Lernenden im 3. Lehrjahr Fortesa und Philipp und unserer super Springerin Anita.

So waren die Kinder nach den Sommerferien im ersten Augenblick erstarrt, dann erstaunt und dann ging es nicht lange und die Kinder stürzten sich in das neue Abenteuer. Somit war der Abschied von den Eltern bei den Zwirbelwind-Kindern schnell vergessen und die Spielbereiche wurden erobert. Die Räume, die Nischen und die Spielsachen wurden entdeckt und bespielt. Die Kinder mussten alles ausprobieren und waren ganz übermütig und kribbelig. Es entstanden auch gemeinsam mit den Kindern neue Regeln, was zur Zimmerordnung gehört. So wissen die Kinder auch, dass die einzelnen Spielbereiche nicht gemischt werden mit Spielsachen von anderen Spielbereichen. Dass das Spielhäuschen kein Kletterhäuschen ist und nicht ganz Bonstetten und Wettswil uns beim Spielen hören müssen. Diese Regeln halfen uns, ein friedliches Spielen ohne Tinnitus und leeren Spielbereichen zu schaffen.

 

Neben dem Zimmererkunden und -erforschen halfen die Kinder auch, die Garderobe mit tollen Bildern zu verschönern. So schwammen Kinderportraits in der Garderobe mit Schnorchel im blauen Meer herum.

Im Garten, wo wir natürlich auch anzutreffen waren und das schöne Wetter genossen, war das Kreisspiel: „Lueged nöd ume, de Fuchs gaht umä…“ ein immer wiederkehrendes Beschäftigungsspiel, das mit grosser Begeisterung wiederholt werden wollte.

Bei der Gruppe Seestärne war das gegenseitige Kennenlernen ein grosses Thema, denn es gab neben neuen Kindern auch zwei neue Lernende auf der Gruppe. Benita und Lea schliessen ihr 3. Lehrjahr ab und werden gut eingearbeitet, dass sie auch schnell viel von diesem Jahr profitieren können. So hat es schneller Platz, um ihre eigenen Ideen, die sich während der Ausbildung ergeben, auszuprobieren. Das Leiten und Führen der Gruppe hat nun auch erste Priorität, denn schon bald ist das ihre neue Aufgabe nach der Ausbildung.

Kennenlernen und Abschied nehmen, wie auch das Sich-Finden in der neuen Kindergruppe war bei den Seepferdchen ein Hauptpunkt. Lynn, die neue Praktikantin, und Amenda, unsere 1. Lehrjahrfrau, ergänzten das Team um Melanie, Marina und Justin.

Emma Lou verliess die Gruppe und wechselte zu der Gruppe Zwirbelwind. Diese Kinderwechsel sind für die zurück gebliebenen Kinder oft nicht so einfach und die Gruppe muss sich mit den neu eingewöhnten Kindern zuerst wieder finden. Der August war so schön warm, dass drinnen und draussen mit dem Element Wasser viel gemacht wurde. So wurde gebadet, geplantscht, gespielt und geschöpft und dies zauberte bei fast jedem Kind ein Lachen ins Gesicht.

Dann kam der September und die Teams haben sich gefunden und konnten nun durchstarten. Auch die Kinder waren angekommen und vertieften ihre Spielgeschichten oder erfanden neue. Weitere neue Kinder stiessen auf die Gruppen hinzu und das warme Wetter hatte uns weiterhin den Garten geniessen lassen.

Bei den Seestärnen wurde ein Projekt zum Thema Zoo gestaltet. So konnten verschiedene und spannende Sequenzen über die einzelnen Tiere und ihre Lebensweisen den Kindern näher gebracht werden. Zum Abschluss des Projekts gab es einen hausinternen Zoobesuch mit den vorhandenen Stofftieren und einem Picknick im Gang. Leider konnte ein richtiger Besuch wegen Corona nicht durchgeführt werden.

Die Zwirbelwind-Gruppe hatte jede Woche an einem anderen Tag einen Backtag eingeführt. So konnten unsere kleinen Bäcker ihren Zvieri selber herstellen. An einem Tag machten wir Apfeljalousinen, an einem anderen zauberten wir Smartiesbrötchen. Zudem gab es auch an den weiteren Tagen tolle Herbst-Tier-Mäiländerli-Kekse oder gesunde Brötchen und auch mal eine Fruchtwähe. Die Kinder konnten ihre feinmotorischen Fertigkeiten üben mit Teig in einer Schüssel herstellen, formen und ausstechen, Fruchtstücke schneiden und mit Fantasie und Kreativität den Teig belegen oder die Kekse verzieren. Beim Zvieri durfte jedes Kind sein eigenes Werk probieren. Natürlich hielten wir uns auch beim Backen an die Corona-Regeln und jedes Kind war nur für sein eigenes Werk verantwortlich.

Da Corona ein grosses Thema auch bei uns in der Kita war und immer strengere Vorschriften vom Bund kamen, waren wir auch kreativ und versuchten, die Kinder spielerisch mit den neuen Massnahmen vertraut zu machen.

So entstand ein Memory, bei dem die Betreuerinnen mit und ohne Maske ein Paar bildeten und die Kinder die gleiche Person zusammenfügen mussten oder auch Kinderspielmasken, wo jedes Kind seine eigene Spielmaske basteln durfte.

Während dem Zvieri setzten die Betreuungspersonen die Schutzmaske auf. So konnten sich die Kinder langsam an die neue Massnahmen des Tragens von Schutzmasken in der Betreuung der Bezugspersonen gewöhnen.

Am Abend, um den Kita-Alltag abzuschliessen, gab es noch eine Geschichte, welche bei den Zwirbelwind-Kindern beliebt war: „der schaurige Schuhsch!“. Da lernten die Kinder, dass Vorurteile einem viel vermiesen und dass man auch neue Kinder oder Personen zuerst kennen lernen muss, damit man sieht, wie sie wirklich sind. Farbiger und kälter wurde es und die Abende wurden dunkler im Barabu; ja, der Herbst war gekommen. Dies erkannte man in der Garderobe, diese war bunt mit den Werken der Kinder ausgestellt und Fotos zeigten, was der Herbst uns alles bot. Das Herbstprojekt mit der Themafigur dem Igel Piks war jeden Tag auf der Gruppe Zwirbelwind ein wichtiger Teil im Tagesablauf und die Kinder waren motiviert dabei, wenn er sie begrüsste. Diese vielfältige Jahreszeit mit den abwechslungsreichen Sequenzen fördert bei den Kindern die verschiedenen Entwicklungsbereiche wie Grobmotorik, Feinmotorik, die Sprachentwicklung, die Merkfähigkeit und natürlich auch die Sozialentwicklung. Teilen und einander Helfen oder gemeinsam etwas gestalten und die anderen Werke bestaunen helfen den Kindern, genau diese Fertigkeiten zu erlernen. Geschichten hören fördert die Kinder in ihrer Konzentration, Geduld und auch das kurze Stillsitzen wird geübt. All diese Fähigkeiten helfen den Kindern im Kindergarten und wir verpacken sie in tolle und einzelne Aktivitäten im Herbstprojekt.

Bei den Kleineren war die Baustelle ein Thema und sie lernten die verschiedenen Fahrzeuge kennen, die es braucht im Spiel auf der kleinen Baustelle im Zimmer. Sie bekamen eine Polizeistation, da die alte Autogarage auseinanderbrach. Das war der Renner und alle wollten gleichzeitig damit spielen und so mancher Konflikt musste gelöst werden, was für die Entwicklung der Kinder auch wichtig ist und erlebt werden muss.

Auf der Nebengruppe war das Trockenwerden ein grosses Thema und wurde mit einzelnen Sequenzen den Kleinen auf spielerische Weise näher gebracht. Das Ausmalen eines Bärs, der auf dem Töpfchen sass, zeigte den Kindern, dass auch der Teddybär Freude an Topf hat. Geschichten und Bilderbücher wurden zum Thema angeschaut und gehört. Die Toilette und der Topf wurden live betrachtet und auch ausprobiert und zu guter Letzt durften auch alle Puppen von den Kindern auf den Topf gesetzt werden.

Die Maskenpflicht kam, aber das war durch die gute Einführung für die meisten Kinder dann nicht mehr so komisch und schlimm. Sie lernen, die Zeichen des Gesichts nun intensiv über die Augenpartie der jeweiligen Betreuerin zu lesen.

 

 

Chinderinsle Barabu

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