Die letzten Monate standen unter dem „Königsstern Corona“, welcher den Takt für den Alltag im Barabu mitbestimmt hat. Trotz den vielen Hürden, die wir überwinden mussten, hat sich der Alltag aufgrund der geringen Anzahl der Kinder in den Gruppen harmonisch und gemütlich angefühlt. 

Die Mitarbeiterinnen gestalteten für die Kinder einen attraktiven und abwechslungsreichen Krippenalltagtag und begleiteten die Kinder sehr individuell und kreativ. Und so wurde der Garten einmal mehr besonders geschätzt, weil auch das Spazieren oder Ausflüge machen nicht möglich waren.

News der Leitung

Liebe Eltern

Personelles

Wechsel in der pädagogischen Leitung

Auf Grund einer Veränderung im persönlichen Bereich, hervorgerufen durch die Corona Pandemie, hat Valerie Heuer, unserer pädagogische Leiterin, sich dazu entschieden die Chinderinsle Barabu per Ende August 2020 zu verlassen. Diese Entscheidung ist ihr sehr schwer gefallen, jedoch hat sie sich nun zu diesem Schritt durch gerungen

Der Vorstand schätzt Valerie Heuer sehr als wertvolle Mitarbeiterin und Mensch, ihr unermüdlich grosses Engagement, sowie ihr grosses Geschick im Umgang mit ihren Mitmenschen. Wir verstehen, dass Valerie sich für die Familie entschieden hat und wünschen ihr beruflich und privat nur das Beste.

Mit Judith van Daalen haben wir eine sehr erfahrene Nachfolgerin gefunden. Sie bringt eine grosse Erfahrung aus ihrer Tätigkeit unter anderen bei Kids & Co und zuletzt beim Verein Kinderkrippe Coccolino mit und freut sich ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen zukünftig in der Chinderinsle mit einbringen zu können.

Der Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit, insbesondere weil Judith van Daalen bereits bei der Gründung des Vereins im Vorstand mitgeholfen hat das Barabu überhaupt auf den Weg zu bringen und nach so vielen Jahren nun wieder zurück in der Chinderinsle sein wird

 

 

 

Ein Geschenk von der Krebsliga Zürich

Aufgrund einer Ausschreibung, welche von der Krebsliga Zürich gestartet wurde, bekamen wir am 1. April 2020 - kein Aprilscherz! - die Mitteilung, dass wir unter den glücklchen Krippen sind welche von der Krebsliga Zürich mit einem Segeltuch beschenkt wurden. Wir danken der Krebsliga Zürich ganz herzlich für das grosszügige Geschenk und freuen uns auf unbeschwerte, schattige Tage im Garten.

 

News aus den Gruppen

Die letzten drei Monate waren für das Barabu eine spannende Zeit. Im Februar konten alle Gruppen ihrem normalen Alltag nachgehen. Auf der Gruppe Seepferdchen war in diesem Monat der Fokus auf verschiedene Sinnesspiele gelegt. Besonders beliebt waren die Glitzersteine bei den Kindern, die sie erkundet haben. Ebenso haben sich die Kinder mit verschieden farbigen Chiffontüchern verkleidet und getanzt. Bei den Zwirbelwinden und den Seesternen wurde das Thema Fastnacht thematisiert. Die Kinder konnten sich verkleiden, sie wurden von uns geschminkt und es wurde mit viel Freude getanzt. Ebenso konnten die Kinder mit Konfetti, Luftschlangen und Luftballons spielen und toben. 

Die gesellschaftliche Situation und die Veränderungen durch Covid-19nahmen im März von Tag zu Tag mehr Einfluss auf unseren Betreuungsalltag, den wir nach wie vor motiviert weiterführten. Für die Kinder selbst hate das aber zu diesem Zeitpunkt noch keinen grossen Einfluss, denn wir haben den Alltag konstant nach unseren täglichen Abläufen weitergeführt. Wir sind mit den Kindern einmal am Tag nach draussen gegangen und haben in den Kinderspielzeiten verschiedene bedürfnisorientierte Angebote mit den Kindern gemacht. Die Kinder hatten aber ebenfalls Zeit, frei für sich zu entscheiden, mit welchen Kindern sie spielen wollten und haben dann ihr eigenes Spiel erfunden. Die Kinder konnten weiterhin Zeit mit ihren Freunden verbringen und hatten somit eine tolle Zeit
Dann kam der bundesweite Lockdown, der auch uns beeinflusst hat, denn fürs Barabu hiess es, dass wir nur noch die Notbetreuung anbieten können. Ein grosser Schock für uns als Team, aber auch für alle Familien, die wir sonst so tatkräftig unterstützen dürfen. Jede Familie musste sich nun organisieren, wie die nächste Zeit für sie wird. Das Gleiche stand auch für das Barabu an. Nachdem abgeklärt war, wie und was die nächsten Wochen auf uns zukommt, startete die erste Woche mit der begrenzten Betreuung. Viele der Kinder blieben bei ihren Familien zuhause und ebenfalls wurde auch das Personal vom Barabu angepasst. Das Personal konnte in dieser Zeit die Kinder aus den anderen Gruppen besser kennen lernen und  sich mit ihnen beschäftigen. Zu Beginn hatte man noch stark bemerkt, dass sich die Kinder neu orientieren müssen und sich an die Situation anpassen mussten. Sie waren zurückhaltender als sonst, sie haben sich in den Räumen zuerst umgesehen und geschaut, was es für Spielsachen gibt und haben auch mehr Zeit gebraucht zu erkennen, dass die Abläufe im Alltag auch etwas anders waren. Für die Kinder, die bald zu den Zwirbelwinden wechseln, war diese Zeit sehr wertvoll, denn sie haben die Betreuer von oben besser kennen gelernt, haben aber auch zu den grossen Kindern Kontakt aufgenommen. In dieser ganzen Zeit haben wir auch verschiedene Bastelangebote mit den Kindern gemacht, und es entstanden zum Thema Frühling tolle und kreative Objekte. Auch draussen im Garten haben wir sehr ausgiebig gespielt und herumgetobt. Das Wetter war in dieser Zeit sehr schön und es wurde auch immer wärmer. Die Kinder konnten sich verstecken, im Sandkasten spielen, mit dem Bobby-Car und mit dem Dreirad fahren, die Puppenwagen schieben und auch Fussball spielen. So war für jedes Kind etwas dabei.

Gegen Ende April hatte sich dann auch die Lage etwas verändert und wir durften jede Gruppe wieder öffnen, aber jeweils nur mit fünf Kindern. Für uns war dies ein Schritt wieder in Richtung Normalität, denn die Mitarbeiter waren wieder in den Stammgruppen um die Kinder zu betreuen. Auch für die Kinder war es wieder eine aufregende Zeit, denn es kamen neue dazu, die länger nicht bei uns waren. Die Freude bei den Kindern war sehr gross, denn viele der Kinder haben den Alltag vom Barabu vermisst und auch das Erleben in einem sozialen Umfeld. Die Freude der Familien war ebenfalls deutlich erkennbar, denn für viele Familien war diese Zeit sehr anspruchsvoll. 

 

Chinderinsle Barabu

Stationsstrasse 4
8906 Bonstetten

+41 43 536 75 77