Blumenduft liegt in der Luft, Vögel zwitschern und die Sonne scheint. Wir sind im Monat März angekommen und die Natur läutet den Frühling ein. Die Kindergruppen freuen sich sehr auf die bevorstehende Zeit. Doch bevor es soweit ist, möchten wir unsere Leser mit diesem Bericht in die Vergangenheit versetzten. Viel Schnee und Eis begleiteten die vergangenen Monate und wie die Kinder genossen den Winter mit all seinen Zügen. Ein Spaziergang mit der Hündin von Eliane Namens "Aiva" machte den Spaziergang zu einem grossartigen Erlebnis.

News der Leitung

Liebe Eltern

Personelles

Zu unserem Aushilfspool stösst per 1. April 2021 Frau Adelina Greco dazu und macht unser Aushilfsteam komplett. Wir sind nun personell gut abgedeckt und hoffen, dass wir auch die nächste Corona-Welle gut überstehen werden. 

Fortesa Zenuni bleibt uns nach ihrer Lehrzeit weiterhin erhalten. Fortesa wird per 1. August 2021 die Gruppenleitung in der Zwiebelwind-Gruppe übernehmen. Neu dazu stossen wird per 1. April 2021 Frau Sarah Metzech, bis Ende August mit einem 80% Pensum und ab September mit einem 60% Pensum. Maria Papadopoulou wird voraussichtlich Anfang Juli ihr erstes Kind zur Welt bringen und wird nach einem verlängerten Mutterschaftsurlaub per 1. Januar 2022 mit einem 40 % Pensum als Gruppenleiterin zurück zu den Zwirbelwinden kommen. Sarah Metzech und Maria Papadopoulou werden sich eine 100 % Stelle zusammen als Co-Gruppenleiterinnen teilen. 

Sharon Ciamberlano, seit Januar 2020 als Hilfsbetreuerin bei uns tätig, wird per 1. April 2021 als Springer-Praktikantin mit einem 50% Pensum auf allen Kindergruppen tätig sein. Ab Sommer 2021 startet Sharon dann bei uns als Lernende in das 1. Lehrjahr. 

Der Vorstand hat die Rekrutierung für die Päd. Kita-Leitung in die Hand genommen und konnte bereits erste Gespräche mit interessierten Bewerberinnen führen.

News aus den Gruppen

November

Im Monat November hatte die Gruppe Zwirbelwind ein Samichlausprojekt. Während dieser Zeit haben sie sich verkleidet und die Geschichten vom Samichlaus und vom Esel nachgespielt. Zudem haben sie allerlei Geschichten in stimmungsvoller Atmosphäre gehört. Sie haben viele Bastelarbeiten gemacht, wie auch Lebkuchen verziert. Zum Abschluss des Projekts, am 6.12.20, haben sie Samichläuse gebastelt und bekamen einen Samichlaussack-Zvieri, welchen sie mit Freude vernaschten.

Jeweils ab 17:00 Uhr starteten die Zwirbelwinde mit dem Abschlussprogramm vom Tag. Da dürfen die Kinder ihre ganze Fantasie beim Kneten ausleben oder bei Tischaktivitäten, wie Bilder legen mit den Bügelperlen oder beim Steckerlispiel, ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Die Zwirbelwindkinder übten sich in der Feinmotorik und durften mit der Kinderschere Schnipsel schneiden und dann auf ihre vorgemalte Schlange kleben. Jede Schlange sah anders aus und hatte eine ganz besondere Haut.

Im November genossen sie noch das Singen und ihren täglichen Singkreis, welchen wir wegen Corona schon sehr vermissten.

Bei der Gruppe Seestärne hatten Benita und Lea zusammen das Projekt Experimentieren geplant und sich dazu viele tolle Ideen ausgedacht. Das Projekt zog sich über vier Wochen hin und jede Woche hatte ein Überthema.

In der ersten Woche stand das Thema Farbe an, in der zweiten Woche Konsistenzen, in der dritten Woche Naturphänomene und in der vierten Woche durften alle Mitarbeitenden noch ihren eigenen Input geben und Experimente durchführen, welche sie kennen. Die Kinder konnten in dieser Zeit mit allen Sinnen erleben, entdecken, erkunden, experimentieren, ausprobieren und lernen. Besondern gut gefallen haben den Kindern die Experimente mit Maizena, denn wenn man dies mit Wasser mischt, entsteht eine Masse, die verhärtet, wenn man sie schnell bewegt und wieder flüssig wird, wenn sie nicht bewegt wird. Auch das Experiment mit dem Erfühlen von verschiedenen Gegenständen war sehr interessant. Die Kinder konnten sich mit unterschiedlichen Materialien am Arm streicheln. Am meisten faszinierte sie die Feder und die Kinder haben sich gegenseitig angefangen zu kitzeln und hatten eine Menge Spass dabei. Dies blieb den Kindern so gut in Erinnerung, dass sie es auch in den Folgewochen immer wieder spielen wollten.

 

Die Kindergruppe der Seepferdli haben anfangs November im Garten viele Herbstblätter zusammengerecht, wo die Kinder dann reinhüpfen konnten, wobei sie viel Freude hatten. Sie haben auch einzelne Spielsachen ausgemistet, um Platz für die neuen Geschenke an Weihnachten zu machen. Bei dem Bilderbuch „Bauer Beck fährt weg“ haben die Kinder gespannt zugehört und die Mitarbeitenden haben anschliessend mit den Kindern die Bauernhoftiere und den Bauernhof thematisiert. Beim Steckerlispiel konnten die Kinder ihre Feinmotorik verbessern und gleichzeitig die Farben näher kennen lernen.

Auch die Seepferdli hatten ein Samichlausprojekt, bei welchem jeweils am Morgen, im Morgenkreis, der Samichlaus und sein Esel vorbeikamen, sie begrüsst haben und mit ihnen Samichlauslieder gesungen haben. Die Kinder haben tolle Samichlaus-Hütten gebaut, viel gebastelt, gemalt und auch einen Spaziergang mit dem Samichlaus gemacht. Gegen Ende November haben Amenda und Lynn das Adventsfenster vorbereitet und im Zimmer wurden die Fenster auch weihnachtlich angemalt.

Dezember

Ein grosses Highlight der Zwirbelwind-Gruppe war der Spaziergang mit Aiva. Aiva ist der Hund von Eliane und da sie den Kindern viel von Aiva erzählt, kenne ihn schon alle. Damit die Kinder lernen, in einer Zweierreihe an der Strasse zu gehen, benutzen sie das Hilfsmittel eines Tatzelwurms, an dem die Kinder sich halten. Dieser Tatzelwurm heisst Aiva. Da die richtige Aiva sehr schreckhaft ist, lernen die Kinder, den Tatzelwurm nicht loszulassen, denn sonst würde Aiva davonspringen. Wenn sie das gut können, kommt die richtige Aiva mit auf einen Spaziergang. Und so war es dann auch, die Kinder hatten grosse Freude am Besuch.

Die Gruppenräume wurden auf Weihnachten vorbereitet und dekoriert. Bei den Zwirbelwinden entstanden tolle Weihnachtsbilder, lustige Weihnachtskugeln-Schneemänner und bezaubernde Sterne. Es wurden Tannenbäume gebastelt und natürlich entstand auch das Weihnachtsgeschenk für die Eltern. Wir backten viele Weihnachtsguetzli mit den Kindern und so breitete sich ein feiner Duft in den Gruppenräumen aus.

Die Seestärne starteten, wie jedes Jahr im Dezember, mit dem Weihnachtsprojekt. Bei ihnen kam jeden Morgen, im Morgenkreis, der Esel und erzählte ihnen eine Weihnachtsgeschichte. Sie haben gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und danach durfte immer ein Kind den Adventskalender öffnen. Jeden Tag haben sie ein Angebot zu Weihnachten gemacht, es war alles mit dabei: Bastelangebote, Bewegungsangebote, backen, singen, Geschichten erzählen und malen.

Die Seepferdli-Kinder haben den Advent mit den Zwergen Zipf, Zapf, Zepf und Zipfelwitz verbracht. Sie kamen immer am Morgen oder am Nachmittag vorbei und haben den Kindern eine kurze Geschichte erzählt; anschliessend durften die Kinder mit den Zwergen die jeweilige Geschichte auf verschiedene Art und Weise nachspielen. Die Kinder haben mit den Zwergen tolle Sachen erlebt und erstellt.

 

In diesem Monat haben die Kinder auch die Weihnachtsgeschenke für die Eltern gebastelt und durften in den letzten Wochen sogar noch selber Geschenke auspacken. Was natürlich auch nicht fehlen durfte war der Samichlauszvieri, welchen die Kinder mit viel Freude verputzt haben. Ab Mitte Dezember durften wir nicht mehr singen und so mussten die Betreuerinnen und Betreuer einfallsreich sein, und den Kindern die Musik und die Rhythmik dennoch zu ermöglichen.

Januar

Schnell musste eine neue Dekoration her und so entstanden wunderschöne Schneesterne, wobei die Kinder tolle Bilder über den Mittag malten und wir dann Scherenschnitte daraus machten.

Das Kinderyoga fanden die Zwirbelwind-Kinder eine tolle Aktivität und machten super mit. Für kurze Zeit waren alle total entspannt… für sehr kurze Zeit, und dann wirbelte der Wirbelsturm wieder durch die Zwirbelwind-Gruppenräume.

Dann kam der Schnee – Juhee! Wir flippten richtig aus. Alle drei Gruppen buddelten, machten Schneemänner, zogen sich mit dem Schlitten im Garten, machten Schneeballschlachten, es war einfach super.

 

Wenn die Kinder zum Zmittag oder Zvieri wieder reingingen mussten, waren alle sehr traurig und wollten lieber draussen weiterspielen. Danke, Frau Holle, für den tollen Winter.

Ich glaube, die Erwachsenen fanden es nicht immer so toll, denn sie mussten mehrmals am Tag schneeschaufeln gehen.

Die Seestärne haben sich auch drinnen mit dem Thema Bewegung und Entspannung auseinandergesetzt. Für die Kinder haben sie neue Bewegungsangebote geschaffen, bei dem die Kinder sich ausprobieren konnten. Sie haben den Gang genutzt, um einen Parkour für die Kinder herzurichten. Ebenso haben sie mit den Kindern einzelne Kinderyogaübungen ausprobiert und die Kinder hatten sehr viel Freude daran. Auch Bewegungsgeschichten gehören zu ihren Angeboten, die vom Schnee handeln.

Die Gruppe Seepferdli hat den Schnee mit ins Zimmer genommen. Die Kinder konnten am Tisch den Schnee mit unterschiedlichen Schöpfer in verschieden Gefässe füllen. Zudem haben sie Murmeln in verschieden grosse Formen geschöpft. Auch die Dekoration der Gruppenzimmer der Seepferdli hat sich saisongemäss angepasst. Die Fenster bekamen einen winterlichen Touch und verschiedene, gebastelte Schneeflocken wurden aufgehängt.

 

 

An warme Temperaturen mit Sonnenschein war bis letze Woche nicht zu denken. Aber schon heute erobern die Kinder, ausgerüstet mit Sonnenmützen und Sonnencreme den Garten und geniessen das warme Wetter. 

Auch die vergangenen Monate müssen sich nicht unter dicken Schneestiefeln und Mützen verstecken. Im Gegenteil! Die letzen Monate war alles andere als langweilig und liessen die Barabu Kinder kein Trübsal blasen. 

News der Leitung

Liebe Eltern

Personelles

Die personellen Informationen erhielten Sie mit unserem Eltern-Mail vom 31. Mai 2021. 

Einen Nachtrag möchten wir an dieser Stelle aber noch machen:

Yasemin Künzli erwartet Anfang Oktober 2021 ihr erstes Kind und wird nach dem Schwangerschaftsurlaub nicht mehr zurück in die Chinderinsle Barabu kehren.

Es freut uns sehr, dass Benita Häberling, die im Sommer ihren Abschluss machen wird, die Nachfolge von Yasemin Künzli übernehmen wird. 

Wir wünschen Yasemin Künzli für die bevorstehende Zeit alles Gute und an dieser Stelle bereits ein grosses Dankeschön für die letzen Jahre und ihr grosses Engagement für die Chinderinsle Barabu. 

News aus den Gruppen

Der wunderschöne Schnee begleitete uns auch noch bis in den Monat Februar. Die Kinder konnten den Schnee auf einen grossen Berg schaufeln, der Schlitten wurde auch viel benutzt und die Kinder wurden durch den Garten gezogen. Es hatte sogar noch genug Schnee, um einen Schneemann zu bauen, worüber sich die Kinder sehr gefreut haben. Nicht nur im Garten sondern auch auf Spaziergängen konnten wir den Winter in vollen Zügen geniessen. Der Weiher war lange zugefroren und man konnte die vielen Fussabdrücke der Enten und Vögel sehen.

Auf der Gruppe Seepferdli haben sie zusätzlich zum Thema Winter das Buch „Die Schneemacher“ thematisiert. Darin wird beschrieben, dass alle Tiere unbedingt möchten, dass es schneit und dafür verschiedene Dinge ausprobiert haben, um es schneien zu lassen. Nebenbei durfte die Gruppe Seepferdli auch zwei neue Kinder bei sich willkommen heissen.

Um sich in dieser kalten Jahreszeit gut aufwärmen zu können, haben die Gruppe Zwirbelwind ein wenig Fasnachtsfeeling eingebaut, denn sie haben sich oft verkleidet und haben getanzt. Zudem haben sie verschiedene Tischspiele gespielt, neue Dekoration gebastelt und Geschichten gehört. Ein grosses Interesse der Kinder gehörte der Toniebox, die im Alltag viel Platz und Zeit eingenommen hat. Die Kinder konnten so viele verschiedene Geschichten hören und die beliebtesten waren das Grüffelokind, der blaue Elefant, die Eule mit der Beule oder Ariel. Auch die Gruppe Seestärne hat versucht. ein wenig Fasnachtsstimmung aufzubringen, denn sie hatten vor, in diesem Monat viel Zeit mit Singen und Instrumenten spielen zu verbringen – doch leider wurde uns das Singen mit den Kindern aufgrund der aktuellen Situation untersagt. Somit haben wir mit den Kindern ebenfalls viel getanzt und Musik gehört und uns auch dazu verkleidet. Den Fokus in den verschiedenen Angeboten haben wir dann auf die Sensorik gelegt. So entstanden viele verschiedene Angebote, bei denen die Kinder ihre Sensorik erkunden und erforschen konnten.

 

Mit dem März starteten auf den Gruppen die Vorbereitungen auf Ostern. Die Dekoration der Räume änderte sich vom Winter zum Frühling und die Angebote befassten sich ebenfalls damit. Die Gruppe Zwirbelwind hat sich intensiv mit dem Thema Biene auseinandergesetzt: sie haben in einem Fachbuch genau geschaut, was eine Biene alles macht. Die Kinder durften dann selbst ausprobieren, wie es ist, eine Biene zu sein. So wie die Biene konnten die Kinder mit Hilfe eines Strohhalms an Papierblüten saugen und sie dann in einen Behälter legen. So konnte die Mundmotorik der Kinder gefördert werden, die wichtig für die Sprachentwicklung ist. Ebenfalls wurden viele Fingerversli und Lieder dazu gesungen – zu unser aller Freude war das Singen schneller als erwartet wieder erlaubt.

Die Gruppen starteten verschiedene Osterprojekte: Bei den Seepferdli besuchte der Hase Oskar die Gruppe; er versteckte Eier im Zimmer, die die Kinder dann suchen konnten. Bei den Zwirbelwinden kam der Osterhase mit seinem Huhn vorbei, das die Eier für ihn legt. Die Bücher „Das schönste Ei der Welt“, „Das schwarze Huhn“, und „Der Hase mit den himmelblauen Ohren“ begleiteten das Projekt. Die Kinder konnten Eier anmalen und ein Kartonei mit bunten Fäden einfädeln, was für die Geschicklichkeit eine Herausforderung war. Es wurden ebenfalls Hasen-Guetzli gebacken und auch im Garten suchte man fleissig nach dem Osterhasen. Bei den Seestärnen besuchte Hase Lillie die Gruppe und leitet das Projekt an. In verschiedenen Angeboten haben die Kinder ausprobiert, was auch ein Osterhase jedes Jahr machen darf. Sie sind um die Wette gehoppelt, haben Ostereier angemalt, haben ihr Zimmer dekoriert, durften Eierkörbe tragen, hatten Besuch vom Wiesel und zur Entspannung haben sie Hasenyoga gemacht. Zum Schluss durfte natürlich auch nicht fehlen, dass sie Ostereier versteckt haben und auch wieder suchen konnten.

 

Nach den Ostertagen starteten wir alle entspannt in den neuen Monat, jedoch liess das Wetter sehr zu wünschen übrig. Wir hatten anfangs viele kalte und regnerische Tage. Somit haben die Kinder das Spielen in den Räumlichkeiten besonders genossen. Bei den Seepferdli wurde ein Bewegungsprojekt durchgeführt. Dazu wurden die Elemente aus dem Gang zu einem Parkour zusammengestellt, der die Kinder in ihrer Motorik förderte. Auch eine räumliche Veränderung stand an: Das Zimmer wurde umgestellt, wobei der Fokus vor allem darauf lag, dass die Kinder sich in der Bauecke und in der Babyecke mehr zurückziehen konnten. Bereits nach kurzer Zeit haben die Erziehenden bemerkt, dass die Kinder sich besser im Spiel vertiefen konnten. Sie interessieren sich sehr für das Bauen und Stapeln von Bauklötzen. Sie geniessen auch die Zeit in der Babyecke und decken den Tisch, kochen für die Babys und füttern sie. Auf den Gruppen wurden dann mit den Kindern die Muttertagsgeschenke gebastelt und vorbereitet.

Als dann das Wetter erfreulicherweise immer besser wurde, konnte man auch den Garten neu entdecken. Wir öffneten den Sandkasten, worüber sich die Kinder sehr gefreut haben. Sie konnten mit Strassenkreide auf dem Boden malen und sie fanden auch bereits die ersten Blumen zum Pflücken auf der Wiese. Der Frühling ist also doch noch angekommen!

 

Nach der Sommerpause staunten viele Kinder und Eltern nicht schlecht über die Verwandlung bei den Zwirbelwinden. Eliane, Maria und Valerie haben mit durchdachten Ideen und mit viel Herzblut eine heimelige Spieloase geschaffen. Das kleine Spielhaus im Gruppenraum, die Schlafhäuschen im Schlafzimmer, der neue Verkehrsraum .... da möchte man am liebsten nochmals Kind sein.

News der Leitung

Liebe Eltern

Die Mitarbeitenden und auch die Kinder mussten sich in den letzten Wochen fast täglich auf neue Situationen einstellen. Regelmässig kamen neue Bestimmungen und Entwicklungen, die die Abläufe in der Kita wieder veränderten. Unsere Mitarbeitenden vor Ort haben in dieser Zeit viel geleistet. Die einen sorgten dafür, dass sich die betreuten Kinder trotz vieler Vorschriften und Regeln in der Kita wohlfühlten und unbeschwert spielen konnten, die anderen leisteten wichtige Arbeit, indem sie pädagogische Konzepte entwickelten, die Kita in neuem Glanz erstrahlen liessen oder den Kontakt zu den zuhause betreuten Kindern aufrecht erhalten haben. Wir möchten Ihnen auf diesem Weg die Möglichkeit geben, Einblicke in den Kita-Alltag zu Corona-Zeiten in unseren Einrichtung zu erhalten.

Seit dieser Woche haben wir den Betrieb, aufgrund den neuen Bestimmungen und Empfehlungen vom BAG und kibesuisse angepasst (siehe Update 9).

Die Kinder gehen mit der neuen Situation sehr gut um und zeigen keinerlei Berührungsängste. Das bestätigt uns, dass die Kinder ein gutes Beziehungsnetz haben und sich in der Chinderinsle Barabu wohl fühlen und es für sie kein Problem darstellt, dass ihre Bezugspersonen Masken tragen.

Personelles

Es freut uns ganz besonders, dass wir per 1. Oktober 2 neue Aushilfen anstellen konnten. Wir wünschen Monika Accola und Ariane Brunner einen guten Start in unserem Team.

News aus den Gruppen

Mai 2020

Jupii, wir durften wieder mit der ganzen Gruppe und dem ganzen Team arbeiten, was haben wir das vermiss! Coronaregeln bestimmten den Alltag, unsere Hauptbeschäftigung war das Händewaschen, was mit der vollen Kindergruppe doch die Mehrheit der Zeit im Alltag einnahm. Jedoch machte es allen Spass, denn spielerisch mit Experimenten und Sprüchen oder Liedern wurde das alles mit Freude umgesetzt. Für die Gruppen war die neue Regel mit den Bring- und Abholzeiten etwas Positives. So machte diese Regel für uns den Morgen wie auch den Abend viel entspannter und ruhiger. Zudem konnten wir die Kinder im Spiel auf die baldige Abholsituation aufmerksam machen und das Spiel langsam beenden. 

Im Garten durften nicht mehr alle drei Gruppen zusammen spielen und so wurde für jede Gruppe ein Areal erschaffen. Der Garten wurde intensiv bespielt, da wegen dem Corona-Virus auch die Spaziergänge immer noch nicht stattfinden durften. Aber toll war das neue Sommersegel, welches wir gewonnen hatten so konnten wir auch die Mittagsruhezeit im Freien gut geschützt und luftig nutzen.

Neue Kinder durften nach der Corona-Lockdown-Zeit die Kita kennen lernen und sich einleben. Für das Personal war die Zeit bis zu den Sommerferien sehr schwierig, da die Gruppen wieder vollständig waren, aber das Personal wegen jedem Schnupfen und Husten sofort nach Hause musste. 

Juni 2020

Die Gruppe Zwirbelwind musste sich in diesen Monaten von vielen grossen und kleinen Zwirbelwinden verabschieden. Anfangs Juni war der Abschied von Larissa. Ende Juni hat sich Samuel verabschiedet, da er seine Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestanden hatte. Zudem gab es 14 Austritte von Kindern, die in den Kindergarten wechselten. Leider gab es für diese Kinder keinen speziellen Abschluss, wie das Krippenschlafen, beziehungsweise ein Abendprogramm, da wegen dem Corona-Virus alles ein bisschen anders war. Dafür gestalteten die Gruppe Zwirbelwind viele T-Shirts für den Abschied der Kinder. So entstand eine schöne Erinnerung an die Barabu-Zeit. 

Kinder der Gruppe Seestärne und der Gruppe Seepferdli wechselten zur Gruppe Zwirbelwind und waren stolz, nun zu den Grossen gehören zu dürfen. Auch Marina und Eliane wechselten zu den Zwirbelwinden und freuten sich auf eine neue Herausforderung. Für die Seepferdli-Kinder war dies eine grosse Veränderung, jedoch durften sie sich auf Marina freuen, welche die Stelle von Eliane übernahm. Marina kannte die meisten Kinder schon von ihrer Lehrzeit und fühlte sich in ihrer neuen Rolle schnell wohl. Auch die Kinder haben sich rasch an die neue Situation gewöhnt, da wir die Umstellung mit ihnen thematisiert, besprochen und visuell dargestellt hatten. Die Kinder, die mehr Mühe hatten, es zu verstehen, durften Eliane bei den Zwirbelwinden besuchen. Die Gruppe Seestärne hatte die Raupe Nimmersatt zu Besuch und wurde mit ihrer Geschichte von der Raupe zum schönen Schmetterling durch die Monate begleitet. 

Juli 2020

Im Juli beglückte uns eine heisse Zeit, wodurch wir viel im Garten, wie auch drinnen mit dem Wasser spielten. So konnten wir für die Kinder wie auch für das Team eine Abkühlung schaffen. Die Kinder der Gruppe Zwirbelwind mochten es besonders gerne, Kunstwerke mit den Bügelperlen zu gestalten. Auch Freundschaftsarmbänder haben sie fleissig gebastelt. 

Vor den Sommerferien verabschiedete sich Sarah von uns, da auch sie ihre Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestanden hatte. 

Auch Jenny verabschiedete sich von den Kindern der Gruppe Zwirbelwind, da sie nach den Sommerferien eine andere Funktion übernahm.

Maria und Eliane hatten ganz viele neue Ideen für die Räume der Gruppe Zwirbelwind und diese Ideen setzten sie in der ersten Woche der Sommerferien um. Sie waren total gespannt auf die Reaktion der Kinder nach den Ferien. Wie jedes Jahr wechselten die Lehrlinge die Gruppen die jeweiligen Gruppen wünschen den Lehrlingen für die Zukunft alles Gute.

Die Gruppe Seestärne machten einen „Zoobesuch“. Anhand eines neuen Wimmelbuches, welches eine vielseitige Inspiration war, konnten die Kinder bei jedem Betrachten Neues und Spannendes entdecken. Dazu haben sie Bilder aufgeklebt und die Mamis und Papis durften die Werke im Gang betrachten.

 

 

Einen Blick zurück in den Herbst und auch in unsere Barabu-Backstube. Apfeljalousie sieht nicht nur toll aus, es schmeckt auch traumhaft. Dieses einfache Rezept ist schnell in der Zubereitung. Gerne dürfen sich die Eltern bei der Zwirbelwindgruppe das Rezept dazu abholen und nachbacken. Mit einem Klecks Schlagrahm und Vanilleglace, passt es auch sehr gut in die Weihnachtszeit!

News der Leitung

Liebe Eltern

Personelles

Zu unserem Aushilfspool stossen per 1.12.2020 Frau Bettina Brun und per 1.1.2021 Frau Suzana Mijalovic und Frau Céline Dattoli dazu. Nun hoffen wir sehr, dass wir mit den neuen Frauen im Springerpool die herausfordernde Corona-Zeit personell gut abdecken und auffangen können.

Ferienplanung und Abwesenheit

Damit wir möglichst optimal planen können, bitten wir Sie, uns über Ferienabwesenheiten und/oder kurzfristige Abwesenheiten Ihres Kindes frühzeitig zu informieren.

 

News aus den Gruppen

Auf der Gruppe Zwirbelwind war schon in den Sommerferien viel los. Auf dieser Gruppe wurde viel verändert, ja so viel, dass die Kinder im August dachten, sie seien in einer neuen Kita. Jedoch gab es nur ein neues Outfit. Die Wände wurden gestrichen, neues Mobiliar und neue interessante Spielnischen entstanden. So wanderte auch der Essbereich ins Gumpizimmer und wurde vielseitig umfunktioniert. Auch der Schlafraum wurde durch kleine Häuschen zu einem gemütlichen Rückzugsort. Zudem gab es gleich noch ein neues Team dazu mit den Gruppenleiterinnen Eliane und Maria, den Lernenden im 3. Lehrjahr Fortesa und Philipp und unserer super Springerin Anita.

So waren die Kinder nach den Sommerferien im ersten Augenblick erstarrt, dann erstaunt und dann ging es nicht lange und die Kinder stürzten sich in das neue Abenteuer. Somit war der Abschied von den Eltern bei den Zwirbelwind-Kindern schnell vergessen und die Spielbereiche wurden erobert. Die Räume, die Nischen und die Spielsachen wurden entdeckt und bespielt. Die Kinder mussten alles ausprobieren und waren ganz übermütig und kribbelig. Es entstanden auch gemeinsam mit den Kindern neue Regeln, was zur Zimmerordnung gehört. So wissen die Kinder auch, dass die einzelnen Spielbereiche nicht gemischt werden mit Spielsachen von anderen Spielbereichen. Dass das Spielhäuschen kein Kletterhäuschen ist und nicht ganz Bonstetten und Wettswil uns beim Spielen hören müssen. Diese Regeln halfen uns, ein friedliches Spielen ohne Tinnitus und leeren Spielbereichen zu schaffen.

 

Neben dem Zimmererkunden und -erforschen halfen die Kinder auch, die Garderobe mit tollen Bildern zu verschönern. So schwammen Kinderportraits in der Garderobe mit Schnorchel im blauen Meer herum.

Im Garten, wo wir natürlich auch anzutreffen waren und das schöne Wetter genossen, war das Kreisspiel: „Lueged nöd ume, de Fuchs gaht umä…“ ein immer wiederkehrendes Beschäftigungsspiel, das mit grosser Begeisterung wiederholt werden wollte.

Bei der Gruppe Seestärne war das gegenseitige Kennenlernen ein grosses Thema, denn es gab neben neuen Kindern auch zwei neue Lernende auf der Gruppe. Benita und Lea schliessen ihr 3. Lehrjahr ab und werden gut eingearbeitet, dass sie auch schnell viel von diesem Jahr profitieren können. So hat es schneller Platz, um ihre eigenen Ideen, die sich während der Ausbildung ergeben, auszuprobieren. Das Leiten und Führen der Gruppe hat nun auch erste Priorität, denn schon bald ist das ihre neue Aufgabe nach der Ausbildung.

Kennenlernen und Abschied nehmen, wie auch das Sich-Finden in der neuen Kindergruppe war bei den Seepferdchen ein Hauptpunkt. Lynn, die neue Praktikantin, und Amenda, unsere 1. Lehrjahrfrau, ergänzten das Team um Melanie, Marina und Justin.

Emma Lou verliess die Gruppe und wechselte zu der Gruppe Zwirbelwind. Diese Kinderwechsel sind für die zurück gebliebenen Kinder oft nicht so einfach und die Gruppe muss sich mit den neu eingewöhnten Kindern zuerst wieder finden. Der August war so schön warm, dass drinnen und draussen mit dem Element Wasser viel gemacht wurde. So wurde gebadet, geplantscht, gespielt und geschöpft und dies zauberte bei fast jedem Kind ein Lachen ins Gesicht.

Dann kam der September und die Teams haben sich gefunden und konnten nun durchstarten. Auch die Kinder waren angekommen und vertieften ihre Spielgeschichten oder erfanden neue. Weitere neue Kinder stiessen auf die Gruppen hinzu und das warme Wetter hatte uns weiterhin den Garten geniessen lassen.

Bei den Seestärnen wurde ein Projekt zum Thema Zoo gestaltet. So konnten verschiedene und spannende Sequenzen über die einzelnen Tiere und ihre Lebensweisen den Kindern näher gebracht werden. Zum Abschluss des Projekts gab es einen hausinternen Zoobesuch mit den vorhandenen Stofftieren und einem Picknick im Gang. Leider konnte ein richtiger Besuch wegen Corona nicht durchgeführt werden.

Die Zwirbelwind-Gruppe hatte jede Woche an einem anderen Tag einen Backtag eingeführt. So konnten unsere kleinen Bäcker ihren Zvieri selber herstellen. An einem Tag machten wir Apfeljalousinen, an einem anderen zauberten wir Smartiesbrötchen. Zudem gab es auch an den weiteren Tagen tolle Herbst-Tier-Mäiländerli-Kekse oder gesunde Brötchen und auch mal eine Fruchtwähe. Die Kinder konnten ihre feinmotorischen Fertigkeiten üben mit Teig in einer Schüssel herstellen, formen und ausstechen, Fruchtstücke schneiden und mit Fantasie und Kreativität den Teig belegen oder die Kekse verzieren. Beim Zvieri durfte jedes Kind sein eigenes Werk probieren. Natürlich hielten wir uns auch beim Backen an die Corona-Regeln und jedes Kind war nur für sein eigenes Werk verantwortlich.

Da Corona ein grosses Thema auch bei uns in der Kita war und immer strengere Vorschriften vom Bund kamen, waren wir auch kreativ und versuchten, die Kinder spielerisch mit den neuen Massnahmen vertraut zu machen.

So entstand ein Memory, bei dem die Betreuerinnen mit und ohne Maske ein Paar bildeten und die Kinder die gleiche Person zusammenfügen mussten oder auch Kinderspielmasken, wo jedes Kind seine eigene Spielmaske basteln durfte.

Während dem Zvieri setzten die Betreuungspersonen die Schutzmaske auf. So konnten sich die Kinder langsam an die neue Massnahmen des Tragens von Schutzmasken in der Betreuung der Bezugspersonen gewöhnen.

Am Abend, um den Kita-Alltag abzuschliessen, gab es noch eine Geschichte, welche bei den Zwirbelwind-Kindern beliebt war: „der schaurige Schuhsch!“. Da lernten die Kinder, dass Vorurteile einem viel vermiesen und dass man auch neue Kinder oder Personen zuerst kennen lernen muss, damit man sieht, wie sie wirklich sind. Farbiger und kälter wurde es und die Abende wurden dunkler im Barabu; ja, der Herbst war gekommen. Dies erkannte man in der Garderobe, diese war bunt mit den Werken der Kinder ausgestellt und Fotos zeigten, was der Herbst uns alles bot. Das Herbstprojekt mit der Themafigur dem Igel Piks war jeden Tag auf der Gruppe Zwirbelwind ein wichtiger Teil im Tagesablauf und die Kinder waren motiviert dabei, wenn er sie begrüsste. Diese vielfältige Jahreszeit mit den abwechslungsreichen Sequenzen fördert bei den Kindern die verschiedenen Entwicklungsbereiche wie Grobmotorik, Feinmotorik, die Sprachentwicklung, die Merkfähigkeit und natürlich auch die Sozialentwicklung. Teilen und einander Helfen oder gemeinsam etwas gestalten und die anderen Werke bestaunen helfen den Kindern, genau diese Fertigkeiten zu erlernen. Geschichten hören fördert die Kinder in ihrer Konzentration, Geduld und auch das kurze Stillsitzen wird geübt. All diese Fähigkeiten helfen den Kindern im Kindergarten und wir verpacken sie in tolle und einzelne Aktivitäten im Herbstprojekt.

Bei den Kleineren war die Baustelle ein Thema und sie lernten die verschiedenen Fahrzeuge kennen, die es braucht im Spiel auf der kleinen Baustelle im Zimmer. Sie bekamen eine Polizeistation, da die alte Autogarage auseinanderbrach. Das war der Renner und alle wollten gleichzeitig damit spielen und so mancher Konflikt musste gelöst werden, was für die Entwicklung der Kinder auch wichtig ist und erlebt werden muss.

Auf der Nebengruppe war das Trockenwerden ein grosses Thema und wurde mit einzelnen Sequenzen den Kleinen auf spielerische Weise näher gebracht. Das Ausmalen eines Bärs, der auf dem Töpfchen sass, zeigte den Kindern, dass auch der Teddybär Freude an Topf hat. Geschichten und Bilderbücher wurden zum Thema angeschaut und gehört. Die Toilette und der Topf wurden live betrachtet und auch ausprobiert und zu guter Letzt durften auch alle Puppen von den Kindern auf den Topf gesetzt werden.

Die Maskenpflicht kam, aber das war durch die gute Einführung für die meisten Kinder dann nicht mehr so komisch und schlimm. Sie lernen, die Zeichen des Gesichts nun intensiv über die Augenpartie der jeweiligen Betreuerin zu lesen.

 

 

Die letzten Monate standen unter dem „Königsstern Corona“, welcher den Takt für den Alltag im Barabu mitbestimmt hat. Trotz den vielen Hürden, die wir überwinden mussten, hat sich der Alltag aufgrund der geringen Anzahl der Kinder in den Gruppen harmonisch und gemütlich angefühlt. 

Die Mitarbeiterinnen gestalteten für die Kinder einen attraktiven und abwechslungsreichen Krippenalltagtag und begleiteten die Kinder sehr individuell und kreativ. Und so wurde der Garten einmal mehr besonders geschätzt, weil auch das Spazieren oder Ausflüge machen nicht möglich waren.

News der Leitung

Liebe Eltern

Personelles

Wechsel in der pädagogischen Leitung

Auf Grund einer Veränderung im persönlichen Bereich, hervorgerufen durch die Corona Pandemie, hat Valerie Heuer, unserer pädagogische Leiterin, sich dazu entschieden die Chinderinsle Barabu per Ende August 2020 zu verlassen. Diese Entscheidung ist ihr sehr schwer gefallen, jedoch hat sie sich nun zu diesem Schritt durch gerungen

Der Vorstand schätzt Valerie Heuer sehr als wertvolle Mitarbeiterin und Mensch, ihr unermüdlich grosses Engagement, sowie ihr grosses Geschick im Umgang mit ihren Mitmenschen. Wir verstehen, dass Valerie sich für die Familie entschieden hat und wünschen ihr beruflich und privat nur das Beste.

Mit Judith van Daalen haben wir eine sehr erfahrene Nachfolgerin gefunden. Sie bringt eine grosse Erfahrung aus ihrer Tätigkeit unter anderen bei Kids & Co und zuletzt beim Verein Kinderkrippe Coccolino mit und freut sich ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen zukünftig in der Chinderinsle mit einbringen zu können.

Der Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit, insbesondere weil Judith van Daalen bereits bei der Gründung des Vereins im Vorstand mitgeholfen hat das Barabu überhaupt auf den Weg zu bringen und nach so vielen Jahren nun wieder zurück in der Chinderinsle sein wird

 

 

 

Ein Geschenk von der Krebsliga Zürich

Aufgrund einer Ausschreibung, welche von der Krebsliga Zürich gestartet wurde, bekamen wir am 1. April 2020 - kein Aprilscherz! - die Mitteilung, dass wir unter den glücklchen Krippen sind welche von der Krebsliga Zürich mit einem Segeltuch beschenkt wurden. Wir danken der Krebsliga Zürich ganz herzlich für das grosszügige Geschenk und freuen uns auf unbeschwerte, schattige Tage im Garten.

 

News aus den Gruppen

Die letzten drei Monate waren für das Barabu eine spannende Zeit. Im Februar konten alle Gruppen ihrem normalen Alltag nachgehen. Auf der Gruppe Seepferdchen war in diesem Monat der Fokus auf verschiedene Sinnesspiele gelegt. Besonders beliebt waren die Glitzersteine bei den Kindern, die sie erkundet haben. Ebenso haben sich die Kinder mit verschieden farbigen Chiffontüchern verkleidet und getanzt. Bei den Zwirbelwinden und den Seesternen wurde das Thema Fastnacht thematisiert. Die Kinder konnten sich verkleiden, sie wurden von uns geschminkt und es wurde mit viel Freude getanzt. Ebenso konnten die Kinder mit Konfetti, Luftschlangen und Luftballons spielen und toben. 

Die gesellschaftliche Situation und die Veränderungen durch Covid-19nahmen im März von Tag zu Tag mehr Einfluss auf unseren Betreuungsalltag, den wir nach wie vor motiviert weiterführten. Für die Kinder selbst hate das aber zu diesem Zeitpunkt noch keinen grossen Einfluss, denn wir haben den Alltag konstant nach unseren täglichen Abläufen weitergeführt. Wir sind mit den Kindern einmal am Tag nach draussen gegangen und haben in den Kinderspielzeiten verschiedene bedürfnisorientierte Angebote mit den Kindern gemacht. Die Kinder hatten aber ebenfalls Zeit, frei für sich zu entscheiden, mit welchen Kindern sie spielen wollten und haben dann ihr eigenes Spiel erfunden. Die Kinder konnten weiterhin Zeit mit ihren Freunden verbringen und hatten somit eine tolle Zeit
Dann kam der bundesweite Lockdown, der auch uns beeinflusst hat, denn fürs Barabu hiess es, dass wir nur noch die Notbetreuung anbieten können. Ein grosser Schock für uns als Team, aber auch für alle Familien, die wir sonst so tatkräftig unterstützen dürfen. Jede Familie musste sich nun organisieren, wie die nächste Zeit für sie wird. Das Gleiche stand auch für das Barabu an. Nachdem abgeklärt war, wie und was die nächsten Wochen auf uns zukommt, startete die erste Woche mit der begrenzten Betreuung. Viele der Kinder blieben bei ihren Familien zuhause und ebenfalls wurde auch das Personal vom Barabu angepasst. Das Personal konnte in dieser Zeit die Kinder aus den anderen Gruppen besser kennen lernen und  sich mit ihnen beschäftigen. Zu Beginn hatte man noch stark bemerkt, dass sich die Kinder neu orientieren müssen und sich an die Situation anpassen mussten. Sie waren zurückhaltender als sonst, sie haben sich in den Räumen zuerst umgesehen und geschaut, was es für Spielsachen gibt und haben auch mehr Zeit gebraucht zu erkennen, dass die Abläufe im Alltag auch etwas anders waren. Für die Kinder, die bald zu den Zwirbelwinden wechseln, war diese Zeit sehr wertvoll, denn sie haben die Betreuer von oben besser kennen gelernt, haben aber auch zu den grossen Kindern Kontakt aufgenommen. In dieser ganzen Zeit haben wir auch verschiedene Bastelangebote mit den Kindern gemacht, und es entstanden zum Thema Frühling tolle und kreative Objekte. Auch draussen im Garten haben wir sehr ausgiebig gespielt und herumgetobt. Das Wetter war in dieser Zeit sehr schön und es wurde auch immer wärmer. Die Kinder konnten sich verstecken, im Sandkasten spielen, mit dem Bobby-Car und mit dem Dreirad fahren, die Puppenwagen schieben und auch Fussball spielen. So war für jedes Kind etwas dabei.

Gegen Ende April hatte sich dann auch die Lage etwas verändert und wir durften jede Gruppe wieder öffnen, aber jeweils nur mit fünf Kindern. Für uns war dies ein Schritt wieder in Richtung Normalität, denn die Mitarbeiter waren wieder in den Stammgruppen um die Kinder zu betreuen. Auch für die Kinder war es wieder eine aufregende Zeit, denn es kamen neue dazu, die länger nicht bei uns waren. Die Freude bei den Kindern war sehr gross, denn viele der Kinder haben den Alltag vom Barabu vermisst und auch das Erleben in einem sozialen Umfeld. Die Freude der Familien war ebenfalls deutlich erkennbar, denn für viele Familien war diese Zeit sehr anspruchsvoll. 

 

Chinderinsle Barabu

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