Bald schliesst die Chinderinsle Barabu für dieses Jahr ihre Türen. Bevor wir uns in die Weihnachtspause verabschieden, möchten wir alle Leser und Leserinnen mit diesem Newsletter in die Vergangenheit versetzten.

Seien Sie gespannt wer Pilliplatsch, Schnatterinchen und Moppi sind und warum die Bodenwelle bei den Kindern nach wie vor hoch im Kurs steht.

News der Leitung

Liebe Eltern 

Das diesjährige Thema am Elternabend war die räumliche Umstrukturierung des letzten Jahres und die Erfahrungen, welche dabei von Betreuern und Kindern gemacht und beobachtet wurden. Es entstand ein reger Austausch zwischen den Eltern und den jeweiligen Gruppen mit leckeren Köstlichkeiten.

News aus den Gruppen

Nach den Sommerferien starteten alle drei Gruppen mit neuen Gesichtern, junge Leute fingen ihre Ausbildung bei uns an und einige Kinder durften die Chinderinsle Barabu Schritt für Schritt kennen lernen.

Das warme Wetter lud nochmals zum ausgiebigen Spielen mit Wasser und gemeinsamen Aktivitäten im Garten ein. Leider machten uns die Wespen einen Strich durch die Rechnung. Beispielsweise wenn wir planten, draussen Zvieri zu essen, da sie den leckeren Früchtebrei rochen und so flüchteten die Seestärne und Seepferdli jeweils ins Gebäude, wo sie in Ruhe essen konnten. Die grossen Kinder hatten zum Glück keinen Kontakt zu den Wespen und durften sogar auswärts picknicken. Jedoch gab es auch ein bis zwei Überraschungsgewitter und die Kinder mussten ins Haus flüchten, wo dann aber das gemeinsame Spielen unter allen drei Gruppen eine gelungene Abwechslung war. 

Die Gruppe Zwirbelwind förderten ihre taktile Wahrnehmung, indem sie Bilder mit Hand- und Fussabdrücken gestalteten. Für die Kinder war es spannend zu sehen, wer die kleineren Füsse oder die grösseren Hände hatte. 

Die Gruppe Seestärne befassten sich mit dem Thema Wasser und machten verschiedene Aktivitäten dazu. Die Kinder durften ein Aquarium mit Fischen bekleben, Schiffe verzieren, mit Eiswürfeln wässerle, mit verschiedenen Wasserfarben malen und Farben wie Hellblau, Türkis, Dunkelgrün und Dunkelblau zuordnen. Natürlich durfte die Bewegung nicht fehlen und so entstand ein Wassertanz. Auch die Feinmotorik und der so genannte Pincettengriff wurden mit grosser Konzentration geübt, indem sie kleine Filzfische ausschneiden und anschliessend angeln durften. 

Bei der Gruppe Seepferdli bemalten kleine Künstlerinnen und Künstler das Fenster mit verschiedenen Farben und in allen Formen. Sie haben Papierschiffli gebastelt und im Garten beobachtet, wie sie sich auf dem Wasser bewegen. Die Kinder waren stolz auf die selbst gepflückten Früchte und Gemüse aus dem hauseigenen Garten und machten Rollenspiele im Tipizelt.

Der September zeigte sich von der besten und wärmsten Seite, was jedoch niemanden davon abhielt, schon mit der Herbstdekoration zu beginnen. Die Kinder der Gruppe Zwirbelwind bastelten farbige Drachen, welche durchs Gruppenzimmer fliegen durften und mit Handabdrücken entstand ein Herbstbaum am Fenster. Bei den Seepferdli entstanden neue Fensterbilder und Waldfeen schauten von der Decke den Kindern beim Spielen zu. Auch von den Kindern fleissig bemalte Herbstblätter verzierten das Zimmer. Bei den Seestärnen flogen Drachen mit grossen Augen umher, Blätter wurden gesammelt, laminiert und aufgehängt und verschiedene Tiere wie Eulen, Füchse und Eichhörnchen aus Seidenpapier verzierten das Zimmer.

Die Zwirbelwind-Kinder genossen mehrere Waldtage, wo sie gemeinsam ein Feuer entfachten und Würstli brieten, mmmh. Auch sind sie bis nach Urdorf Weihermatt gelaufen, anstatt bis Urdorf. Im Wald entdeckten die Kinder ganz viel Neues und waren mit viel Eifer dabei, Mobile aus dicken Ästen und sogar eine Schaukel mit Seilen zu bauen. Die Mobile hingen beim Eingangsbereich und bei der Treppe der Gruppe Zwirbelwind und konnten von Nah und Fern bewundert werden. Das Wetter lud richtig dazu ein, noch einen anderen Ausflug zu machen und so entschlossen sie sich, auf den Üetliberg zu fahren, wo sie die Aussicht und den lässigen Spielplatz genossen.

Bei den Seestärnen wurde „Unser musikalischer September“ zelebriert, indem sie heraus fanden, was sie für Geräusche mit ihren Händen machen konnten. Verschiedene Instrumente wie die Triangel, Klangstäbe, Glöckchen und Rasseln sind in allen Lautstärken bespielt worden und so wurde automatisch das Taktgefühl der Kinder und der auditive Sinn angeregt. Die Kinder waren ganz stolz, ihren Eltern die selbst gemachten Klangschachteln zu präsentieren, mit welchen sie musizieren können. Sie besuchten eine Fantasie-Werkstatt, bohrten Löcher ins Holz und lernten, wie eine Maschine sägt. Mit verschiedenen Instrumenten imitierten sie die Geräusche der Maschinen. Zum Abschluss des Tages hörten sie jeweils das Feierabendglöckchen.

Die Seepferdli brauchten viel Bewegung und genossen es, auf der Bodenwelle in die Bälle zu tauchen. Die kleineren Kinder lernen auf der Bodenwelle, welche mit einem Korkboden ausgestattet und deswegen nicht rutschig ist, in die Höhe zu klettern und merken dann meistens sehr schnell, dass sie sich umdrehen müssen, um wieder sicher nach unten zu gelangen. Es ist immer spannend zu beobachten, dass die Kinder nur so hoch klettern, wie sie sich das auch zutrauen, ohne sich zu übernehmen. Die Grobmotorik und das räumliche Wahrnehmen wird dadurch sehr gestärkt. Als Ausgleich zu dem sehr aktivem Erleben in der Kita wurde auch das Kneten mit Salzteig von den Kindern sehr genossen und sie konnten sich sehr lange damit beschäftigen.

Im Oktober hatten die Kinder die Möglichkeit, gelbe, rote und orangefarbene Blätter zu sammeln und damit grosse Haufen zu machen, wo sie mit Freude rein sprangen. Sie halfen mit, im Garten die vielen Blätter zusammen zu rächen und stampften sie auf dem Kompost nieder. Einige Kinder machten eine Rassel aus den Blättern und haben sogar an den Igel und seine Familie gedacht und für sie einen grossen Laubberg gemacht, damit die Tierchen einen kuscheligen Winterschlaf machen können. 

Die Gruppe Seepferdli nahmen ein Bad im Kastanienmeer und malten ein Winternest für den Igel. Natürlich durfte das Blätterbad nicht fehlen und das Gruppenzimmer ähnelte danach einem riesigen Herbststurm. 

Da die Kinder jeweils sehr fasziniert sind von den vorbeifahrenden Zügen und Bussen, entstand das Projekt „Fahrzeuge“ und so wurde der Gruppenraum mal zu einer „Bobbycar-Waschanlage“, mal zu einem Bahnhof mit vielen Zuggleisen und Kindern, welche mit viel Handgepäck auf Reisen gingen und mal zu einer Baustelle mit Sand und verschiedenen Baumaschinen. Das Auto „Herby“ begleitete in dieser Zeit die Kinder durch alle Aktivitäten und staunte nicht schlecht, was sie alles schon über die vielen Fahrzeuge wussten. Zum krönenden Abschluss durften einige Kinder einen Ausflug an den Flughafen machen, wobei schon das Fahren im Zug ein grosses Highlight war. Das Durchlaufen der Kontrolle haben sie mit Bravour gemeistert und hätten am liebsten das Billett mehrere Male entwertet. Endlich auf der Zuschauerterrasse genossen es Gross und Klein, sich ausgiebig zu bewegen und den Spielplatz zu entdecken und waren erstaunt, als die grossen Flugzeuge so nah an ihren Köpfen vorbei flogen. 

Die Kinder der Gruppe Seestärne genossen eine Klanggeschichte vom Herbst, wo sie mit verschiedenen Instrumenten ihren Spaziergang vertonten und imitierten. Auf Spaziergängen fanden die Kinder die unterschiedlichsten Sachen und eines Nachmittags brachten sie viele Tannenzapfen mit und gestalteten daraus kleine Zwerge. Die selbst gemachten Drachenkekse waren so lecker, dass sie beim Zvieri gleich vernascht wurden. Ein bewährtes Thema bei den Kindern ist immer wieder das gegenseitige Helfen. Die Betreuer haben dies erkannt und passend einen fünf-Minuten-Film laufen lassen mit der Geschichte von Pilliplatsch, Schnatterinchen und Moppi, welche sich mit Freude gegenseitig helfen. 

Die Gruppe Zwirbelwind konnte es kaum erwarten, wieder einmal zu backen und freuten sich riesig, als sie Igel-Zöpfe machen durften, welche sie dann genüsslich zum Zvieri verspeisten. Sie machten einen Ausflug zur Jukerfarm und wurden von der Kürbis-Ausstellung so inspiriert, dass sie einige Tage später auch Kürbisse schnitzen wollten. Diese grinsten dann alle Besucher vom Eingang her an. In der Woche vor Halloween durften sich die Kinder täglich verkleiden und manch einer fragte sich, wo denn unsere Zwirbelwind-Kinder geblieben sind, da man nur von Elsa-Prinzessinen, Hexen und Polizisten empfangen oder verschreckt wurde.

Das gruppenübergreifende Spielen wuchs in unserem Alltag immer mehr zu einem festen Bestandteil und Gross und Klein profitieren von den kleinen Ausflügen zu den anderen Gruppen. So backten die Kinder der Gruppen Seepferdli und Zwirbelwind eine leckere Apfelwähe und lernten gegenseitig voneinander. Das Freispiel ist in dieser Zeit sehr wichtig, damit sich die Kinder in den ungewohnten Räumlichkeiten in aller Ruhe umsehen können und in ihrem Tempo entdecken können. Die Betreuer begleiten die Kinder und geben die nötige Sicherheit.

 

Im Moment haben wir keine freien Krippenplätze.

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Chinderinsle Barabu

Stationsstrasse 4
8906 Bonstetten

+41 43 536 75 77