Die letzten Monate standen unter dem „Königsstern Corona“, welcher den Takt für den Alltag im Barabu mitbestimmt hat. Trotz den vielen Hürden, die wir überwinden mussten, hat sich der Alltag aufgrund der geringen Anzahl der Kinder in den Gruppen harmonisch und gemütlich angefühlt. 

Die Mitarbeiterinnen gestalteten für die Kinder einen attraktiven und abwechslungsreichen Krippenalltagtag und begleiteten die Kinder sehr individuell und kreativ. Und so wurde der Garten einmal mehr besonders geschätzt, weil auch das Spazieren oder Ausflüge machen nicht möglich waren.

News der Leitung

Liebe Eltern

Personelles

Wechsel in der pädagogischen Leitung

Auf Grund einer Veränderung im persönlichen Bereich, hervorgerufen durch die Corona Pandemie, hat Valerie Heuer, unserer pädagogische Leiterin, sich dazu entschieden die Chinderinsle Barabu per Ende August 2020 zu verlassen. Diese Entscheidung ist ihr sehr schwer gefallen, jedoch hat sie sich nun zu diesem Schritt durch gerungen

Der Vorstand schätzt Valerie Heuer sehr als wertvolle Mitarbeiterin und Mensch, ihr unermüdlich grosses Engagement, sowie ihr grosses Geschick im Umgang mit ihren Mitmenschen. Wir verstehen, dass Valerie sich für die Familie entschieden hat und wünschen ihr beruflich und privat nur das Beste.

Mit Judith van Daalen haben wir eine sehr erfahrene Nachfolgerin gefunden. Sie bringt eine grosse Erfahrung aus ihrer Tätigkeit unter anderen bei Kids & Co und zuletzt beim Verein Kinderkrippe Coccolino mit und freut sich ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen zukünftig in der Chinderinsle mit einbringen zu können.

Der Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit, insbesondere weil Judith van Daalen bereits bei der Gründung des Vereins im Vorstand mitgeholfen hat das Barabu überhaupt auf den Weg zu bringen und nach so vielen Jahren nun wieder zurück in der Chinderinsle sein wird

 

 

 

Ein Geschenk von der Krebsliga Zürich

Aufgrund einer Ausschreibung, welche von der Krebsliga Zürich gestartet wurde, bekamen wir am 1. April 2020 - kein Aprilscherz! - die Mitteilung, dass wir unter den glücklchen Krippen sind welche von der Krebsliga Zürich mit einem Segeltuch beschenkt wurden. Wir danken der Krebsliga Zürich ganz herzlich für das grosszügige Geschenk und freuen uns auf unbeschwerte, schattige Tage im Garten.

 

News aus den Gruppen

Die letzten drei Monate waren für das Barabu eine spannende Zeit. Im Februar konten alle Gruppen ihrem normalen Alltag nachgehen. Auf der Gruppe Seepferdchen war in diesem Monat der Fokus auf verschiedene Sinnesspiele gelegt. Besonders beliebt waren die Glitzersteine bei den Kindern, die sie erkundet haben. Ebenso haben sich die Kinder mit verschieden farbigen Chiffontüchern verkleidet und getanzt. Bei den Zwirbelwinden und den Seesternen wurde das Thema Fastnacht thematisiert. Die Kinder konnten sich verkleiden, sie wurden von uns geschminkt und es wurde mit viel Freude getanzt. Ebenso konnten die Kinder mit Konfetti, Luftschlangen und Luftballons spielen und toben. 

Die gesellschaftliche Situation und die Veränderungen durch Covid-19nahmen im März von Tag zu Tag mehr Einfluss auf unseren Betreuungsalltag, den wir nach wie vor motiviert weiterführten. Für die Kinder selbst hate das aber zu diesem Zeitpunkt noch keinen grossen Einfluss, denn wir haben den Alltag konstant nach unseren täglichen Abläufen weitergeführt. Wir sind mit den Kindern einmal am Tag nach draussen gegangen und haben in den Kinderspielzeiten verschiedene bedürfnisorientierte Angebote mit den Kindern gemacht. Die Kinder hatten aber ebenfalls Zeit, frei für sich zu entscheiden, mit welchen Kindern sie spielen wollten und haben dann ihr eigenes Spiel erfunden. Die Kinder konnten weiterhin Zeit mit ihren Freunden verbringen und hatten somit eine tolle Zeit
Dann kam der bundesweite Lockdown, der auch uns beeinflusst hat, denn fürs Barabu hiess es, dass wir nur noch die Notbetreuung anbieten können. Ein grosser Schock für uns als Team, aber auch für alle Familien, die wir sonst so tatkräftig unterstützen dürfen. Jede Familie musste sich nun organisieren, wie die nächste Zeit für sie wird. Das Gleiche stand auch für das Barabu an. Nachdem abgeklärt war, wie und was die nächsten Wochen auf uns zukommt, startete die erste Woche mit der begrenzten Betreuung. Viele der Kinder blieben bei ihren Familien zuhause und ebenfalls wurde auch das Personal vom Barabu angepasst. Das Personal konnte in dieser Zeit die Kinder aus den anderen Gruppen besser kennen lernen und  sich mit ihnen beschäftigen. Zu Beginn hatte man noch stark bemerkt, dass sich die Kinder neu orientieren müssen und sich an die Situation anpassen mussten. Sie waren zurückhaltender als sonst, sie haben sich in den Räumen zuerst umgesehen und geschaut, was es für Spielsachen gibt und haben auch mehr Zeit gebraucht zu erkennen, dass die Abläufe im Alltag auch etwas anders waren. Für die Kinder, die bald zu den Zwirbelwinden wechseln, war diese Zeit sehr wertvoll, denn sie haben die Betreuer von oben besser kennen gelernt, haben aber auch zu den grossen Kindern Kontakt aufgenommen. In dieser ganzen Zeit haben wir auch verschiedene Bastelangebote mit den Kindern gemacht, und es entstanden zum Thema Frühling tolle und kreative Objekte. Auch draussen im Garten haben wir sehr ausgiebig gespielt und herumgetobt. Das Wetter war in dieser Zeit sehr schön und es wurde auch immer wärmer. Die Kinder konnten sich verstecken, im Sandkasten spielen, mit dem Bobby-Car und mit dem Dreirad fahren, die Puppenwagen schieben und auch Fussball spielen. So war für jedes Kind etwas dabei.

Gegen Ende April hatte sich dann auch die Lage etwas verändert und wir durften jede Gruppe wieder öffnen, aber jeweils nur mit fünf Kindern. Für uns war dies ein Schritt wieder in Richtung Normalität, denn die Mitarbeiter waren wieder in den Stammgruppen um die Kinder zu betreuen. Auch für die Kinder war es wieder eine aufregende Zeit, denn es kamen neue dazu, die länger nicht bei uns waren. Die Freude bei den Kindern war sehr gross, denn viele der Kinder haben den Alltag vom Barabu vermisst und auch das Erleben in einem sozialen Umfeld. Die Freude der Familien war ebenfalls deutlich erkennbar, denn für viele Familien war diese Zeit sehr anspruchsvoll. 

 

Ein kleiner Rückblick und schon befinden wir uns im Frühjahr 2020.

Nach dem Räbelichtliumzug im November 2019 wuchs die Vorfreude auf den Samichlaus rasch. In jeder Gruppe wurden Geschichten über den Mann im roten Gewand erzählt und passende Lieder gesungen. 

Ein grosses Highlight war der Samichlaustag am 6. Dezember. Alle Kindergruppen versammelten sich in der Zwirbelwindgruppe. Vor der Haustür fanden die Kinder einen grossen Sack mit vielen tollen Leckereien die wir alle gemeinsam zum Zvieri assen. 

Die Adventsrituale in den Gruppen liessen die Spannung auf die bevorstehende Weihnachtszeit mit jedem Tag ein bisschen wachsen. Die Kinder verwandelten sich in kleine Bäcker und backten fleissig Lebkuchen, Kekse und Gritibänze. Hmmm, was war das für ein Duft der in der Chinderinsle Barabu, der durch die Räume stieg!  Zum gemeinsamen Adventssingen trafen sich alle Kinder und Erzieher und sangen gemeinsam Weihnachtslieder.

News der Leitung

Liebe Eltern

Personelles

Im Januar wechselte Justin von den Zwirbelwinden zu den Seepferdchen und Samuel wechselte von den Seepferdchen zu den Zwirbelwinden.

Abschlussprüfungen der Lernenden

Unsere Lernenden im 3. Lehrjahr werden im April 2020  ihre Individuelle Praktische Prüfung haben. Während dieser Zeit werden die Lernenden in verschiedenen Situationen mit den Kindern beobachtet. Genauere Infos erfolgen kurz vorher durch die Gruppenleiterinnen.

Wir wünschen Sarah und Samuel viel Erfolg!

Kündigungserinnerung

Es wird bald wieder Zeit für die Kündigung der Kindergartenkinder. Sie dürfen die Kündigungen selbstverständlich bereits heute abgeben. Wir möchten Sie jedoch nochmals auf unsere dreimonatige Kündigungsfrist aufmerksam machen. Dass heisst, für das Vertragsende 30. Juni 2020 bringen Sie die Kündigung bis spätestens 31.3.2020 und für das Vertragsende 31. Juli 2020 spätestens am 30.4.2020.

News aus den Gruppen

 Seepferdli

Rund um das Samichlausthema entstanden verschiedene Aktivitäten. Die Küche wurde zur Backstube umfunktioniert und es entstanden feine Gritti- und Gretabänz, Lebkuchen, Mailänderli und Schokoladenkekse. Der Gruppenraum verwandelte sich zum „Verkleidungsraum“, es fanden lustige Rollenspiele statt, indem die Kinder in die Gestalt vom Samichlaus und Esel schlüpften und sich auf die Suche nach dem grossen, schweren Samichlaussack machten. Begleitet wurden all die Aktivitäten durch lustige Rollenspiele. An den Tischen im Gruppenraum wurde fleissig gebastelt und auch der Glitzer durfte nicht fehlen. Im Gang entstand ein Tannenbaum aus Pappteller und im Zimmer glitzerte von jedem Kind ein Stern von der Decke.

Weihnachtsmusik ertönte aus dem CD-Player und zu den Weihnachtsliedern von den Schwizergoofe wurde getanzt und mitgesungen. 

Jedes Kind bastelte ein Weihnachtsgeschenk für die Eltern, welches dann unter dem Weihnachtsbaum lag um mit Freude von den Eltern ausgepackt zu werden.

Im Januar startete das Winterprojekt. Gemeinsam mit dem Eisbär Lars wurde das Thema Winter genauer unter die Lupe genommen. Mit verknüllten Zeitungspapier gab es  eine wilde Schneeballschlacht, Spielsachen wurden eingefroren und wieder aufgetaut. 

 

Zwirbelwind

Die Adventszeit wurde durch die Geschichte vom Adventsstern Polly begleitet.

Polly, der kleine Adventsstern, findet auf der Himmelswiese ein Säckchen voll Goldstaub. Der bringt jedem Menschen, dem er zugedacht ist, eine unerwartete Überraschung, einen guten Gedanken oder ein Trostpflästerchen. Nach dem Erzählen aus dem Buch durften jeweils zwei Kinder ein Türchen des Adventskalenders öffnen. Darin versteckt waren zwei Bilder die auf eine geplante Aktivität hinwiesen und zwei Schokoladenstücke die dann direkt vernascht werden durften. Die Kinder verwandelten sich in kleine Bäckermeister und backten fleissig, hörten und erzählten Weihnachtsgschichten, bastelten Samichläuse, Tannenbäume und malten Weihnachtsbilder aus. Natürlich durfte das Musizieren, Tanzen und Singen von Weihnachtsliedern auch nicht fehlen.

An Heiligabend waren nur noch wenige Kinder in der Chinderinsle Barabu. Deshalb legten wir alle drei Gruppen zusammen und verwandelten die Küche in eine Pizzastube. Pizza für alle!

Im Januar, passend zum Winter, entstanden in der Bastelstube Schneeflocken, Schneemänner und Winterbilder. Leider fehlte für ausgiebige Schneeaktivitäten der Schnee im Garten.

Seesterne

Auf der Gruppe der Seesterne übernahmen die Lernenden Philipp und Benita das Weihnachtsprojekt. Im Morgenkreis wurden die Kinder durch ein Adventsritual von der Leitfigur, dem Esel begrüsst, Weihnachtslieder wurden gesungen und ein Türchen vom Adventskalender wurde geöffnet.

Es wurde gebacken, gebastelt und es fanden verschiedene Bewegungsaktivitäten statt.

Ein grosses Highlight während der Adventszeit war der Ausflug zum Weihnachtszug in Bonstetten.

Der Schnee blieb im Januar aus, dennoch verwandelten die Kinder den Gruppenraum durch ihre kreativen Basteleien in eine kleine Winterlandschaft und die Fenster wurden winterlich mit Schneemännern dekoriert.

 

Bevor wir unsere Barabu Tore Ende Juli für zwei Wochen schliessen, möchten wir Ihnen einen kleinen Rückblick der vergangenen Wochen und Monate geben. Der Winter bescherte uns weisse Pracht und der Frühling präsentierte sich farbenfroh und bunt. Die Gruppen haben passend zu den Jahreszeiten viele abwechslungsreiche Aktivitäten im und rund um das Haus unternommen. 

Nach einem ereignisreichen Jahr sind wir in der etwas ruhigeren Jahreszeit angekommen. Wir schauen auf die letzten Wochen und Monate zurück und erzählen von den vielen Aktivitäten. Wir wünschen allen Kindern, den Eltern, den Mitarbeitenden und Mitwirkenden schöne Ferien, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

News der Leitung

Betriebsferien

Liebe Eltern

Unser Räbeliechtliumzug vom 4. November 2019 war ein voller Erfolg. Vielen Dank allen Eltern, welche sich mit ihren Kindern daran beteiligten. Ein grosses Dankeschön auch an unsere beiden Lernenden Sarah und Samuel, welche den Räbeliechtliumzug organisiert haben.

Die Chinderinsle Barabu bleibt vom 24. Dezember 2019 ab 16.00 Uhr bis und mit 2. Januar 2020 geschlossen. Wir freuen uns, Ihre Kinder ab 3. Januar 2020 wieder betreuen zu dürfen. Die nächsten Betriebsferien der Chinderinsle sind in den Sommerferien vom 20. Juli bis 2. August 2020. Der Ferienplan für das Jahr 2020 wurde bereits auf unserer Homepage aufgeschaltet.

News aus den Gruppen

Nach der Sommerpause erwachte die Chinderinsle Barabu. Die Kindergruppen ertönten mit Kindergeplauder, Lachen und fröhlichen Gesichtern. Viele Kinder starteten ins Kita-Leben und wissenshungrige Lernende wechselten die Gruppen, um neue Erfahrungen mit einer anderen Altersgruppe zu machen. Zudem startete Justin Lange ins 1. Lehrjahr und Amenda Kolgecaj in das einjährige Praktikum.

Im pädagogischen Alltag bedeuteten die neuen Gesichter eine Herausforderung für die Kinder. Die Beziehungsarbeit und Vertrauen aufbauen standen im Vordergrund. So war es wichtig, dass die Kinder im Freispiel die neuen Spielpartner in Ruhe beobachten und kennenlernen konnten und die Lernenden mussten feinfühlig zu den Kindern Kontakt aufnehmen und sich ihr Vertrauen erarbeiten. Es gab Kinder, denen fiel es einfacher, sich auf ein Spiel einzulassen und waren der neuen Person gegenüber offen. Es gab aber auch Kinder, welche sich fest an ihren Bezugspersonen orientierten und da war wichtig, dass sie die Sicherheit von ihnen erfuhren und sich langsam an die neuen Betreuerinnen und Betreuer annähern durften. Dies war ein ganz achtsamer Prozess und musste mit Sorgfalt im Tagesablauf eingeplant und strukturiert werden. Die Kinder fühlten sich bald wohl und kamen gerne ins Barabu, ihnen war nun alles vertraut und sie konnten sich ihrem Lernfenster zuwenden. 

Unsere pädagogische Arbeit richtete sich von nun an auf die Beobachtungen der Kinder damit individuelle, verschiedene und vielseitige Angebote durchgeführt werden konnten. Diese Angebote werden spielerisch und auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet, damit jedes Kind das mitnehmen kann, was es gerade in seiner Entwicklung braucht. Sei dies in der Sprachentwicklung, in der kognitiven Entwicklung, in der Sozialentwicklung oder in der Motorik. 

Jede Gruppe erarbeitete ihre eigenen Themen aus den Beobachtungen der Kinder heraus und die Lernenden wurden im Alltag in die verschiedenen Bereiche einer oder eines FaBe/s eingeführt. Die Lernenden durften an der diesjährigen Berufsmesse ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. Sie waren alle motiviert dabei und zeigten so viel Freude, unseren Beruf den jungen Schülern zu erklären, dass sie tatsächlich den 3. Platz bei der Prämierung erreichten, welchen sie mit dem Stand des Berufes Fachmann/Fachfrau Gesundheit im Bereich Spitex teilten. Ihr Preis war ein Gutschein für das Alpamare.

Neben der Berufsmesse, welche sehr viel Vorbereitungs- und Planungszeit in Anspruch nahm, wurde auch auf den Gruppen einiges angeboten. 

Auf der Gruppe Seestärne wurden Experimente je nach Entwicklungsstand erarbeitet. Sie testeten die verschiedenen Sinne, indem sie verschiedene Gegenstände ertasteten, mit diversen Materialien kneteten, Farben mischten, verschiedenste Düfte rochen und versuchten, mit dem Gehör unterschiedliche Klänge zu erkennen. 

Bei den Seepferdli wurde ein grosses Augenmerk auf die Sprachentwicklung gelegt. Es ist immer wieder ein kleines Wunder, dass Kinder anscheinend ohne grosse Mühe sprechen lernen. Sie lernen diese Sprache allerdings nicht „von selbst“- ganz im Gegenteil! Die Voraussetzung für einen ungestörten Spracherwerb beginnt bereits in der Schwangerschaft. Hierbei entwickelt das noch ungeborene Kind seine biologischen Anlagen, um Sprache erwerben und anwenden zu können. Nach der Geburt kommt die sprachliche Zuwendung der Eltern, Geschwister, Verwandten und anderen Menschen, wie auch, uns dazu. Der Spracherwerb beginnt also, bevor das Kind selbst sprechen kann. Sprachförderung bedeutet nicht nur, mit den Kindern zu sprechen, sondern auch zu singen, Versli zu machen, Geschichten zu erzählen, Bücher anzuschauen und Mundübungen oder motorische Angebote durchzuführen. Sie findet überall im Alltag statt, sei es im Morgenkreis, wo wir mit den Kindern schauen, wer alles da ist, oder im Freispiel beim gemeinsamen Spielen oder in Konfliktsituationen unter den Kindern. Der Spracherwerbsprozess ist kein isolierter Vorgang, sondern muss als Teil der Gesamtentwicklung des Kindes verstanden werden. Dabei beeinflussen sich sensomotorische, motorische, kognitive, emotionale und soziale Entwicklungsprozesse gegenseitig.

 

Die Kinder machten lustige Spiele, um die Mundmotorik zu stärken und durften zum Beispiel Watte durch einen Strohhalm wegpusten und Seifenblasen machen. Die Luft durch das Röhrli wegzupusten war viel schwieriger, als die Luft einzuatmen, aber als es dann klappte und sich die Watte und die Seifenblasen bewegten, war die Freude umso grösser. 

Da die Beziehungsarbeit auch bei der Sprachentwicklung eine grosse Rolle spielt, lernten die Kinder anhand eines selbst gemachten Memorys mit Fotos der Betreuer und Betreuerinnen die Gesichter besser kennen und übten, die Namen dieser auszusprechen. Da Tiere immer sehr faszinierend für Kinder sind, erzählten sie ihnen spannende Geschichten über Hunde, Katzen und Hühner und versuchten auch, die Geräusche und Bewegungen der einzelnen Tiere nachzuahmen.

Auf der Gruppe Zwirbelwind boten sie täglich ein Angebot anhand der Bedürfnisse der Kinder an, so entstanden farbige Wassermalwerke und aus Kapplasteinen wuchsen riesige Türme. Die Kinder bemerkten mit Erstaunen, dass sie alle verschieden grosse Hände haben, da sie farbige Handabdrücke machten. 

Da die Zwirbelwind-Kinder einen grossen Bewegungsdrang verspürten, erforschten sie aktiv und mit riesiger Freude die umliegenden Spielplätze und balancierten, hüpften und kletterten durch einen grossen Bewegungsparcours im Bewegungsraum, wodurch sie ihren Gleichgewichtssinn trainierten.

Leise und mit vielen Sonnenstrahlen schlich sich langsam der Herbst ins Barabu ein. Bei den Seepferdli und Seestärnen wurde diese Jahreszeit in einem Projekt mit verschiedenen Angeboten erlebt. Die Handpuppe, ein Igel namens Piks, begleitete die Kinder in jedem Angebot. Die Kinder fühlten vorsichtig, wer sich im Körbchen unter vielem Laub versteckt. Es befand sich eine Stachelkastanie darin und als die Kinder vorsichtig hinein fassten, riefen sie „ein Igel“ oder sagten „Piks“, so erfuhren sie, wie sich ein Igel anfühlt, nämlich stachelig. Die Kinder durften spielerisch ihr Wissen über den Igel auffrischen oder erlernen, indem sie auf allen Vieren langsam und schnell durchs Zimmer huschten oder Weinbeeren assen, ohne ihre Hände zu gebrauchen. Auf dem Spaziergang fanden die Kinder viele Naturmaterialien, welche sie dann im Barabu zu einem Memory zusammenstellten und mit Eifer auf Papier klebten. Mit den restlichen Naturmaterialien gestalteten die Seepferdli-Kinder Herbstbilder und tanzten danach einen Herbstblättertanz. Die kleinen Hände der Kinder wurden durch braune Abdrücke viele kleine Igel-Stacheln und mit den Füssen machten sie ein Gemeinschaftsbild-Igelnest. Im Garten konnten die Kinder direkt sehen, wie die farbigen Blätter langsam von den Bäumen fielen und freuten sich über die grossen Blätterhaufen. Dazu sangen wir das Lied „Rot und gäli Blettli“ und bewegten unsere Hände wie kleine Blätter, die zu Boden fielen. In einem grossen Becken sammelten sie das Laub und genossen ein Blätterbad, welches mit passenden Herbstliedern begleitet wurde. Auch Bilderbücher vom kleinen Igel fanden reges Interesse.

Am Schluss des Projekts sah man neue Dekorationen im Zimmer und die Projekttagebücher an der Garderobe, welche mit vielen Fotos die Highlights der Sequenzen zeigten. Diese Projektwand im Gang erzählt noch genauer vom Kita-Alltag und ist für manche Eltern oft eine interessante Lektüre. 

Natürlich hielt der Herbst auch bei der Gruppe Zwirbelwind Einzug und damit die Kinder für den Räbeliechtli-Umzug gut vorbereitet waren, übten sie fleissig die Lieder „Räbeliechtli, wo gahsch hii“, „Ich gahn mit minere Laterne“ und „Räbeliechtli, Räbeliechtli“. 

Zur Abwechslung der Tischangebote durften die Kinder ihre Feinmotorik und ihre mathematische Kompetenz üben, indem sie mit einer Pinzette verschieden farbige Ponpons auf eine Raupenvorlage legten und dabei die Bauchteile zählten. Die Kinder mussten sich sehr konzentrieren und waren umso stolzer auf das Ergebnis. In der Bewegungslandschaft sortierten sie nach einem ausgiebigen Spielen die Elemente nach Farben in die verschiedenen Ecken. Die Zwirbelwind-Kinder zeigten viel Interesse und Engagement bei Buchstaben-Erkennungsübungen und bei Zahlen-Zuordnungs-Spielen. 

Natürlich kam auch das Freispiel nicht zu kurz. Denn das Freispiel hat einen grossen Stellenwert bei uns in der Chinderinsle, da das Kind selbstbestimmend handeln kann, Beobachtetes nachahmen und soziale Kontakte knüpfen kann. Das Kind wählt selber ein Spielmaterial aus, gestaltet den Ablauf und bezieht oft frei gewählte Spielpartner mit ein. Im Freispiel erforscht das Kind seine Umwelt, es entstehen beispielsweise Rollenspiele oder Bautätigkeiten mit verschiedensten Materialien und deswegen hat das Freispiel eine wesentliche Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. Das Kind kann seine Stärken entfalten, neue Fähigkeiten an sich entdecken und Grenzen testen. Das Freispiel befriedigt ihre Neugier, ihren Nachahmungstrieb, die emotionalen Bedürfnisse und den Bewegungsdrang. 

Jeweils alle zwei Monate wird in der Bibliothek Bonstetten ein Bücherstart angeboten. Jemand erzählt eine Geschichte und bezieht die zuschauenden Kinder mit ein, indem sie sich viel bewegen, passende Lieder dazu singen und die Bilderbuchseiten genau betrachten. Einige Kinder der Seestärne-, Seepferdli- und der Zwirbelwind-Gruppe durften mit den Betreuern daran teilnehmen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. 

Die Zeit vor den Sommerferien und danach ist für viele Kinder mit Änderungen verbunden. Einige der Kleinen wechselten zu den Grossen und wiederum kamen die Grossen in den Kindergarten.

"Wir möchten, dass der grosse Schritt in die Welt der Grossen, schon zuvor in vielen kleinen Schritten geübt wird". 

Übergänge sind in der Entwicklung von Kindern sehr prägende Situationen und stellen für sie eine grosse Herausforderung dar. Es ist wichtig den Übergang gut vorzubereiten und zu begleiten. Ein Kind dessen Eingewöhnung sanft verlaufen ist wird sich auch längerfristig wohl fühlen. Manche Kinder bleiben leichten Herzens in der Krippe, andere haben Mühe sich zu trennen. Wichtig ist, dass sich jedes Kind in seinem eigenen Tempo an die neue Umgebung, Betreuungspersonen, die vielen Kinder und neuen Tagesablauf gewöhnen kann. Die Kinder brauchen genug Raum und Zeit um Vertrauen in die neue Situation aufzubauen. Bei der Entscheidung des passenden Zeitpunkts für den  Gruppenwechsel berücksichtigen wir den jeweiligen Entwicklungsstand der Kinder. 

Die Chinderinsle hat ab August 2020, für Kinder ab 2 1/2 Jahren, einen Platz für Mittwoch und Freitag frei.

mehr Informationen

Ab Montag, 11. Mai können wir wieder alle Kinder in der Chinderinsle begrüssen.

Das Team hat ein umfassendes Schutzkonzept formuliert und alle Vorbereitungen getroffen. Alle Personen im Verkehr mit der Chinderinsle Barabu und die Mitarbeitenden sind strikte angehalten sich über die Schutzmassnahmen zu informieren und diese einzuhalten.

Eltern finden die Formulare für die Übergabezeiten und Infoaustausch auf der selben Seite.

Letzte Aktualisierung: 07.05.2020, 13:20 Uhr

Chinderinsle Barabu

Stationsstrasse 4
8906 Bonstetten

+41 43 536 75 77